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Die Energieschranke des Kapitals

Technikkritik als Kapitalismuskritik

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  • 240 stron
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Sandrine Aumercier entlarvt die moderne Fortschrittsmetaphysik, die nicht zuletzt unter dem Motto der »Entwicklung der Produktivkräfte« vom gesamten traditionellen Marxismus vertreten wurde. Das Ziel der »Wiederaneignung der Produktionsmittel« wurde propagiert, ohne dass deren Bedingungen und die staatlichen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Infrastrukturen radikal genug kritisiert worden wären. Die sich zunehmend durchsetzende Moral der energetischen Effizienz, der Rationierung und der Optimierung ist integraler Bestandteil dieses Geschehens. Sie wird dem Modell des grenzenlosen Wachstums nachgeformt und bildet die Kehrseite der Medaille. Die Marx’sche Analyse der organischen Zusammensetzung des Kapitals zeigt jedoch, wie lebendige Arbeit durch tote Arbeit ersetzt wird, um einem immer mehr verschwindenden Mehrwert nachzujagen. Die historisch sich dauernd verschärfende Dynamik dieser Substitution macht die Unmöglichkeit ihrer Entkoppelung in der Perspektive eines Postkapitalismus sichtbar. Der Kapitalismus schafft somit eine Spirale der zunehmenden Entropie, deren immer spürbarerer Ausdruck die Energiekrise ist, was anhand zahlreicher Beispiele aufgezeigt wird. Die Autorin versucht in ihrem Buch die letzten Konsequenzen der Wertabspaltungskritik zu ziehen.

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Die Energieschranke des Kapitals, Sandrine Aumercier

Język
Rok wydania
2023
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Die Energieschranke des Kapitals
Podtytuł
Technikkritik als Kapitalismuskritik
Język
niemiecki
Wydawca
Edition 8
Rok wydania
2023
Oprawa
miękka
Liczba stron
240
ISBN10
3859904876
ISBN13
9783859904873
Seria
Tagi
Opis
Sandrine Aumercier entlarvt die moderne Fortschrittsmetaphysik, die nicht zuletzt unter dem Motto der »Entwicklung der Produktivkräfte« vom gesamten traditionellen Marxismus vertreten wurde. Das Ziel der »Wiederaneignung der Produktionsmittel« wurde propagiert, ohne dass deren Bedingungen und die staatlichen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Infrastrukturen radikal genug kritisiert worden wären. Die sich zunehmend durchsetzende Moral der energetischen Effizienz, der Rationierung und der Optimierung ist integraler Bestandteil dieses Geschehens. Sie wird dem Modell des grenzenlosen Wachstums nachgeformt und bildet die Kehrseite der Medaille. Die Marx’sche Analyse der organischen Zusammensetzung des Kapitals zeigt jedoch, wie lebendige Arbeit durch tote Arbeit ersetzt wird, um einem immer mehr verschwindenden Mehrwert nachzujagen. Die historisch sich dauernd verschärfende Dynamik dieser Substitution macht die Unmöglichkeit ihrer Entkoppelung in der Perspektive eines Postkapitalismus sichtbar. Der Kapitalismus schafft somit eine Spirale der zunehmenden Entropie, deren immer spürbarerer Ausdruck die Energiekrise ist, was anhand zahlreicher Beispiele aufgezeigt wird. Die Autorin versucht in ihrem Buch die letzten Konsequenzen der Wertabspaltungskritik zu ziehen.