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ad Gustav Landauer

Homme de lettres und Edelanarchist

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  • 180 stron
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„Modeschriftsteller werde ich keiner“, Landauer an Alfred Moos, 22. Januar 1891 Gustav Landauer (1870–1919) war Literaturkritiker, Publizist und Dramaturg, Herausgeber und Übersetzer, Essayist und Vortragsredner sowie Mandatsträger der ersten Münchner Räterepublik. Gehasst wurde Landauer vor allem als politische Figur, die sich nicht nur den Anfeindungen der Staatsmacht und der SPD ausgesetzt sah, sondern auch innerhalb der deutschen anarchistischen Bewegung ein Außenseiter blieb. Mathias Lindenau unternimmt es, einige Facetten seines umfangreichen OEuvres zu beleuchten, und macht plausibel, dass sich Landauers politisches Konzept als republikanischer Anarchismus verstehen lässt, der eine Änderung im Bewusstsein jedes einzelnen bewirken möchte. Landauer fordert deshalb von den Bürgerinnen und Bürgern, Verantwortung für das gesellschaftliche Zusammenleben zu übernehmen sowie individuelle Freiheit und soziale Gerechtigkeit nicht als Gegensätze zu begreifen, sondern gleichermaßen zu verwirklichen. Diese Überlegungen haben nichts von ihrer Inspiration und Anziehungskraft verloren.

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ad Gustav Landauer, Mathias Lindenau

Język
Rok wydania
2023
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
ad Gustav Landauer
Podtytuł
Homme de lettres und Edelanarchist
Język
niemiecki
Rok wydania
2023
Oprawa
miękka
Liczba stron
180
ISBN10
3863931564
ISBN13
9783863931568
Seria
Tagi
Opis
„Modeschriftsteller werde ich keiner“, Landauer an Alfred Moos, 22. Januar 1891 Gustav Landauer (1870–1919) war Literaturkritiker, Publizist und Dramaturg, Herausgeber und Übersetzer, Essayist und Vortragsredner sowie Mandatsträger der ersten Münchner Räterepublik. Gehasst wurde Landauer vor allem als politische Figur, die sich nicht nur den Anfeindungen der Staatsmacht und der SPD ausgesetzt sah, sondern auch innerhalb der deutschen anarchistischen Bewegung ein Außenseiter blieb. Mathias Lindenau unternimmt es, einige Facetten seines umfangreichen OEuvres zu beleuchten, und macht plausibel, dass sich Landauers politisches Konzept als republikanischer Anarchismus verstehen lässt, der eine Änderung im Bewusstsein jedes einzelnen bewirken möchte. Landauer fordert deshalb von den Bürgerinnen und Bürgern, Verantwortung für das gesellschaftliche Zusammenleben zu übernehmen sowie individuelle Freiheit und soziale Gerechtigkeit nicht als Gegensätze zu begreifen, sondern gleichermaßen zu verwirklichen. Diese Überlegungen haben nichts von ihrer Inspiration und Anziehungskraft verloren.