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Der Briefwechsel mit Sigmund von Birken und ausgewählte Gedichte

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Mit diesem Buch wird ein weitgehend vergessener Dichter ans Licht gebracht. Quirin Moscherosch (1623-1675), der viel jüngere Bruder des berühmten Politikers und Satirikers Johann Michael Moscherosch (1601-1669) aus Willstätt, Pfarrer in zwei kleinen Orten am Oberrhein, Hofdichter an der Hanau-Lichtenbergschen Residenz Rheinbischofsheim und kritischer Nachbar Grimmelshausens, ist von der Kultur- und Literaturwissenschaft kaum wahrgenommen worden. Seine zwischen 1672 und 1674 geschriebenen, hier erstmals geschlossen edierten und kommentierten Briefe an den damaligen Präses des Pegnesischen Blumenordens, Sigmund von Birken (1626-1681) – die einzige briefliche Manuskriptüberlieferung – sind aufschlußreiche Quellen für die Reaktion damals Lebender auf die politisch-kriegerischen Ereignisse am Oberrhein zur Zeit des französisch-niederländischen Krieges und der französischen Reunionsbestrebungen in den siebziger Jahren des 17. Jahrhunderts. Quirin Moscheroschs deutsche und lateinische Gedichte, von Wilhelm Kühlmann erstmals bibliographisch vollständig erfaßt, erweisen wie auch seine Briefe den Verfasser als – für einen Theologen damals selbstverständlich – bibelfesten, viele Formen souverän beherrschenden, sprachgewaltigen Lyriker mit einer erstaunlich umfangreichen und vielfältigen Produktion, von der eine repräsentative Auswahl geboten wird.

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Der Briefwechsel mit Sigmund von Birken und ausgewählte Gedichte, Quirin Moscherosch

Język
Rok wydania
2023
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Der Briefwechsel mit Sigmund von Birken und ausgewählte Gedichte
Język
niemiecki
Rok wydania
2023
Oprawa
twarda
ISBN10
3940784648
ISBN13
9783940784643
Seria
Kategorie
Tagi
Opis
Mit diesem Buch wird ein weitgehend vergessener Dichter ans Licht gebracht. Quirin Moscherosch (1623-1675), der viel jüngere Bruder des berühmten Politikers und Satirikers Johann Michael Moscherosch (1601-1669) aus Willstätt, Pfarrer in zwei kleinen Orten am Oberrhein, Hofdichter an der Hanau-Lichtenbergschen Residenz Rheinbischofsheim und kritischer Nachbar Grimmelshausens, ist von der Kultur- und Literaturwissenschaft kaum wahrgenommen worden. Seine zwischen 1672 und 1674 geschriebenen, hier erstmals geschlossen edierten und kommentierten Briefe an den damaligen Präses des Pegnesischen Blumenordens, Sigmund von Birken (1626-1681) – die einzige briefliche Manuskriptüberlieferung – sind aufschlußreiche Quellen für die Reaktion damals Lebender auf die politisch-kriegerischen Ereignisse am Oberrhein zur Zeit des französisch-niederländischen Krieges und der französischen Reunionsbestrebungen in den siebziger Jahren des 17. Jahrhunderts. Quirin Moscheroschs deutsche und lateinische Gedichte, von Wilhelm Kühlmann erstmals bibliographisch vollständig erfaßt, erweisen wie auch seine Briefe den Verfasser als – für einen Theologen damals selbstverständlich – bibelfesten, viele Formen souverän beherrschenden, sprachgewaltigen Lyriker mit einer erstaunlich umfangreichen und vielfältigen Produktion, von der eine repräsentative Auswahl geboten wird.