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Alles ist seltsam in der Welt

Gertrud Kolmar. Ein Porträt

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Gertrud Kolmar (1894–1943) gilt als bedeutende deutschsprachige Dichterin, deren Werk bis heute nicht ausreichend gewürdigt wurde. Die jüdische Schriftstellerin hinterließ Gedichte, Dramen und Prosa sowie ein spannendes Briefwerk. Für heutige Leserinnen und Leser ist die Auseinandersetzung mit Kolmars Werk untrennbar mit dem Wissen um ihre Ermordung in Auschwitz verbunden. Sie ist nicht nur die melancholische Dichterin, deren Gesichtszüge eine düstere Zukunft ahnen lassen. Während ihre literarischen Werke und Briefe mittlerweile gut zugänglich sind, existieren nur wenige Fotos von ihr. Die meisten Bücher zeigen ein melancholisches Porträt aus dem Jahr 1928, das jedoch nur einen von vielen Ansätzen darstellt, um sich Kolmars Person und Werk zu nähern. Ihre Lyrik ist radikal und vielfältig: Sie kombiniert zarte und harte Töne, poetische und prosaische Elemente, und lässt Frauen, Männer, Tiere, Pflanzen und Dinge sprechen. Themen wie Ankommen und Weggehen, Stillstand und Bewegung, sowie Krieg und Frieden durchziehen ihr Werk. Kolmar verbindet starke Bilder mit komischen und grotesken Elementen. Ingeborg Gleichauf begibt sich auf die Spur dieser vielseitigen Dichterin und zeigt, dass Kolmar auch heute noch viel zu sagen hat.

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Alles ist seltsam in der Welt, Ingeborg Gleichauf

Język
Rok wydania
2023
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Alles ist seltsam in der Welt
Podtytuł
Gertrud Kolmar. Ein Porträt
Język
niemiecki
Wydawca
AvivA
Rok wydania
2023
Oprawa
twarda
Liczba stron
208
ISBN10
394930214X
ISBN13
9783949302145
Seria
Tagi
Ocena
5 z 5
Opis
Gertrud Kolmar (1894–1943) gilt als bedeutende deutschsprachige Dichterin, deren Werk bis heute nicht ausreichend gewürdigt wurde. Die jüdische Schriftstellerin hinterließ Gedichte, Dramen und Prosa sowie ein spannendes Briefwerk. Für heutige Leserinnen und Leser ist die Auseinandersetzung mit Kolmars Werk untrennbar mit dem Wissen um ihre Ermordung in Auschwitz verbunden. Sie ist nicht nur die melancholische Dichterin, deren Gesichtszüge eine düstere Zukunft ahnen lassen. Während ihre literarischen Werke und Briefe mittlerweile gut zugänglich sind, existieren nur wenige Fotos von ihr. Die meisten Bücher zeigen ein melancholisches Porträt aus dem Jahr 1928, das jedoch nur einen von vielen Ansätzen darstellt, um sich Kolmars Person und Werk zu nähern. Ihre Lyrik ist radikal und vielfältig: Sie kombiniert zarte und harte Töne, poetische und prosaische Elemente, und lässt Frauen, Männer, Tiere, Pflanzen und Dinge sprechen. Themen wie Ankommen und Weggehen, Stillstand und Bewegung, sowie Krieg und Frieden durchziehen ihr Werk. Kolmar verbindet starke Bilder mit komischen und grotesken Elementen. Ingeborg Gleichauf begibt sich auf die Spur dieser vielseitigen Dichterin und zeigt, dass Kolmar auch heute noch viel zu sagen hat.