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Julius Morgenroth

Bakteriologe – Immunologe – Mitbegründer der Chemotherapie

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  • 102 strony
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Julius Morgenroth (1871–1924) hat sich als Bakteriologe, Immunologe und Mitbegründer der antibakteriellen Chemotherapie große Verdienste erworben. Nach dem Medizinstudium arbeitete er als Assistent bei Paul Ehrlich – seit 1897 am kurz zuvor in Berlin-Steglitz gegründeten Institut für Serumforschung und Serumprüfung, seit 1899 am Institut für experimentelle Therapie in Frankfurt am Main. Von 1905 bis 1919 war Morgenroth in der bakteriologischen Abteilung des Pathologischen Instituts der Charité tätig, bevor er die Leitung der neu eingerichteten Abteilung für Chemotherapie am Robert Koch-Institut übernahm. Morgenroth forschte auf dem Gebiet der von ihm mitentwickelten Immunitätslehre und trug wesentlich dazu bei, den Wirkmechanismus der Antitoxine zu entschlüsseln. Bahnbrechend war der von ihm und seinen Mitarbeitenden erbrachte Nachweis, dass Bakterieninfektionen durch Chemotherapie behandelt werden können. Lange bevor es Antibiotika gab, entwickelte Morgenroth Medikamente zur Therapie von Lungenentzündungen und Wundinfektionen. Wiederholt für den Nobelpreis vorgeschlagen, verhinderte auch sein früher Tod mit 53 Jahren, dass ihm diese Auszeichnung zuteil wurde.

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Julius Morgenroth, Benjamin Kuntz

Język
Rok wydania
2023
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Julius Morgenroth
Podtytuł
Bakteriologe – Immunologe – Mitbegründer der Chemotherapie
Język
niemiecki
Oprawa
miękka
Liczba stron
102
ISBN10
3955655997
ISBN13
9783955655990
Seria
Tagi
Opis
Julius Morgenroth (1871–1924) hat sich als Bakteriologe, Immunologe und Mitbegründer der antibakteriellen Chemotherapie große Verdienste erworben. Nach dem Medizinstudium arbeitete er als Assistent bei Paul Ehrlich – seit 1897 am kurz zuvor in Berlin-Steglitz gegründeten Institut für Serumforschung und Serumprüfung, seit 1899 am Institut für experimentelle Therapie in Frankfurt am Main. Von 1905 bis 1919 war Morgenroth in der bakteriologischen Abteilung des Pathologischen Instituts der Charité tätig, bevor er die Leitung der neu eingerichteten Abteilung für Chemotherapie am Robert Koch-Institut übernahm. Morgenroth forschte auf dem Gebiet der von ihm mitentwickelten Immunitätslehre und trug wesentlich dazu bei, den Wirkmechanismus der Antitoxine zu entschlüsseln. Bahnbrechend war der von ihm und seinen Mitarbeitenden erbrachte Nachweis, dass Bakterieninfektionen durch Chemotherapie behandelt werden können. Lange bevor es Antibiotika gab, entwickelte Morgenroth Medikamente zur Therapie von Lungenentzündungen und Wundinfektionen. Wiederholt für den Nobelpreis vorgeschlagen, verhinderte auch sein früher Tod mit 53 Jahren, dass ihm diese Auszeichnung zuteil wurde.