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Zwischen Wut und Verzweiflung

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Berghofer zählt zu den bedeutenden Akteuren der Wendezeit. Als Dresdner OB suchte er früh das Gespräch mit der Opposition und wurde stellvertretender Parteivorsitzender der SED-PDS. Im Januar 1990 strebte er einen Beitritt zur SPD an, was von den ostdeutschen Sozialdemokraten verhindert wurde. Daraufhin zog er sich aus der Politik zurück und wechselte in die Wirtschaft. Seine Verbindungen zu konservativen westdeutschen Politikern und Unternehmern sowie seine Abkehr vom Sozialismus wurden von vielen Ostdeutschen kritisch betrachtet. Heute steht er, gewollt, zwischen allen Stühlen, da er ein klarer Befürworter der Zusammenarbeit mit Russland ist. Anlässlich seines 80. Geburtstags im Februar 2023 reflektiert er offen über sein Leben. Nach seinen Schriften zur DDR-Zeit konzentriert er sich nun auf die letzten dreißig Jahre und übt eine kritische Analyse des kapitalistischen Systems, dem er in seiner aktuellen Form keine Zukunft zuspricht. Berghofer teilt seine Erfahrungen als Unternehmensberater und beleuchtet die Bürokratie sowie die Stagnation des deutschen Beamten- und Gerichtswesens. Mit seinem Wissen über beide Systeme – aus verschiedenen Perspektiven – ist er ein exzellenter Analytiker und ein bemerkenswerter Zeitzeuge. Er beschreibt sich selbst als grimmigen Optimisten.

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Zwischen Wut und Verzweiflung, Wolfgang Berghofer

Język
Rok wydania
2023
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Zwischen Wut und Verzweiflung
Język
niemiecki
Rok wydania
2023
Oprawa
miękka
Liczba stron
256
ISBN10
3360028090
ISBN13
9783360028099
Seria
Tagi
Opis
Berghofer zählt zu den bedeutenden Akteuren der Wendezeit. Als Dresdner OB suchte er früh das Gespräch mit der Opposition und wurde stellvertretender Parteivorsitzender der SED-PDS. Im Januar 1990 strebte er einen Beitritt zur SPD an, was von den ostdeutschen Sozialdemokraten verhindert wurde. Daraufhin zog er sich aus der Politik zurück und wechselte in die Wirtschaft. Seine Verbindungen zu konservativen westdeutschen Politikern und Unternehmern sowie seine Abkehr vom Sozialismus wurden von vielen Ostdeutschen kritisch betrachtet. Heute steht er, gewollt, zwischen allen Stühlen, da er ein klarer Befürworter der Zusammenarbeit mit Russland ist. Anlässlich seines 80. Geburtstags im Februar 2023 reflektiert er offen über sein Leben. Nach seinen Schriften zur DDR-Zeit konzentriert er sich nun auf die letzten dreißig Jahre und übt eine kritische Analyse des kapitalistischen Systems, dem er in seiner aktuellen Form keine Zukunft zuspricht. Berghofer teilt seine Erfahrungen als Unternehmensberater und beleuchtet die Bürokratie sowie die Stagnation des deutschen Beamten- und Gerichtswesens. Mit seinem Wissen über beide Systeme – aus verschiedenen Perspektiven – ist er ein exzellenter Analytiker und ein bemerkenswerter Zeitzeuge. Er beschreibt sich selbst als grimmigen Optimisten.