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The Game in the Player

Intersubjektive Analysezugänge zu moralischen Problemen in interaktiven Filmen

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Sogenannte „interaktive Filme“ sind ein medienhistorisches Phänomen, das seit den 60er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts in immer wieder „neuen Medien“ neue Ausdrucksformen findet. Die derzeit populärsten Vertreter finden sich in den Konsolen- und PC-Spielen von Quantic Dream, Supermassive Games und Telltale Games. Auffällig oft geht es bei diesen Spielen auch um die Adressierung moralischer Fragestellungen. Anders als beim klassischen Kinofilm können diese nur unter Mitwirkung der Rezipierenden beantwortet werden. Dieses Wechselspiel zwischen medialem Rahmen und subjektiver Interpretationsleistung steht im Zentrum dieses Buches. Dabei helfen soll die sozialwissenschaftliche Tradition des symbolischen Interaktionismus: „Symbolische Interaktivität“ vermittelt zwischen definiertem zeichenhaftem Angebot und individuellem situativem Umgang damit. Beim Spielen interaktiver Filme beziehen wir uns auf selbstreferenzielle, intertextuelle und metaphorische Zeichen und erschaffen so Bedeutungen im eigenen Spielerleben.

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The Game in the Player, Felix Liedel

Język
Rok wydania
2023
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Tytuł
The Game in the Player
Podtytuł
Intersubjektive Analysezugänge zu moralischen Problemen in interaktiven Filmen
Język
niemiecki
Rok wydania
2023
ISBN10
3864881900
ISBN13
9783864881909
Seria
Tagi
Opis
Sogenannte „interaktive Filme“ sind ein medienhistorisches Phänomen, das seit den 60er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts in immer wieder „neuen Medien“ neue Ausdrucksformen findet. Die derzeit populärsten Vertreter finden sich in den Konsolen- und PC-Spielen von Quantic Dream, Supermassive Games und Telltale Games. Auffällig oft geht es bei diesen Spielen auch um die Adressierung moralischer Fragestellungen. Anders als beim klassischen Kinofilm können diese nur unter Mitwirkung der Rezipierenden beantwortet werden. Dieses Wechselspiel zwischen medialem Rahmen und subjektiver Interpretationsleistung steht im Zentrum dieses Buches. Dabei helfen soll die sozialwissenschaftliche Tradition des symbolischen Interaktionismus: „Symbolische Interaktivität“ vermittelt zwischen definiertem zeichenhaftem Angebot und individuellem situativem Umgang damit. Beim Spielen interaktiver Filme beziehen wir uns auf selbstreferenzielle, intertextuelle und metaphorische Zeichen und erschaffen so Bedeutungen im eigenen Spielerleben.