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Die Kunst des Schneidens und die gedruckte Zeichnung

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Seit den frühen kunstliterarischen Aufarbeitungen der Druckgraphik steht die grundlegende Frage im Raum, was diese Kunstform letztlich sei. Diese Thematik ist für die vor-akademische und früh-akademische Zeitperiode komplex, da die Druckgraphik aus drei zentralen Elementen besteht: Druckplatte, Druckverfahren und Druckbild. Die Traktate des 16. und 17. Jahrhunderts bieten eine Vielzahl divergierender Aussagen zur Druckgraphik, die sich zwischen der Kunst des Schnittes und ihrer Erscheinung auf dem Druckblatt bewegen und sich der Dominanz von Malerei und Skulptur unterordnen müssen. Das Buch analysiert prominente Kunstliteratur der Frühen Neuzeit, wie Vasaris Vite, Van Manders Schilder-Boeck und Félibiens Entretiens, und beleuchtet die grundlegenden Elemente der Druckgraphik. Zentrale Aspekte sind die Fragen nach der Zugehörigkeit zu anderen Gattungen und der Eigenständigkeit der Druckgraphik, die in der Betrachtung spezifischer Bildsprachen von Künstlern wie Lucas van Leyden, Domenico Beccafumi und Rembrandt vertieft werden. Die Theorie der Druckgraphik ist eng mit grundlegenden Fragen der bildenden Kunst verknüpft, insbesondere mit den Konzepten der inventio und imitatio, die Einblicke in den Umgang mit Reproduktion und autoreigenen Druckbildern bieten. Das Buch bietet somit einen umfassenden Überblick über das Verständnis der Druckgraphik im Schrifttum der Frühen Neuzeit und präsentiert Ergebnisse des DFG-Projekts Kunsttheor

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Die Kunst des Schneidens und die gedruckte Zeichnung, Barbara Stoltz

Język
Rok wydania
2023
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Die Kunst des Schneidens und die gedruckte Zeichnung
Język
niemiecki
Rok wydania
2023
Oprawa
twarda
ISBN10
3942919087
ISBN13
9783942919081
Seria
Tagi
Opis
Seit den frühen kunstliterarischen Aufarbeitungen der Druckgraphik steht die grundlegende Frage im Raum, was diese Kunstform letztlich sei. Diese Thematik ist für die vor-akademische und früh-akademische Zeitperiode komplex, da die Druckgraphik aus drei zentralen Elementen besteht: Druckplatte, Druckverfahren und Druckbild. Die Traktate des 16. und 17. Jahrhunderts bieten eine Vielzahl divergierender Aussagen zur Druckgraphik, die sich zwischen der Kunst des Schnittes und ihrer Erscheinung auf dem Druckblatt bewegen und sich der Dominanz von Malerei und Skulptur unterordnen müssen. Das Buch analysiert prominente Kunstliteratur der Frühen Neuzeit, wie Vasaris Vite, Van Manders Schilder-Boeck und Félibiens Entretiens, und beleuchtet die grundlegenden Elemente der Druckgraphik. Zentrale Aspekte sind die Fragen nach der Zugehörigkeit zu anderen Gattungen und der Eigenständigkeit der Druckgraphik, die in der Betrachtung spezifischer Bildsprachen von Künstlern wie Lucas van Leyden, Domenico Beccafumi und Rembrandt vertieft werden. Die Theorie der Druckgraphik ist eng mit grundlegenden Fragen der bildenden Kunst verknüpft, insbesondere mit den Konzepten der inventio und imitatio, die Einblicke in den Umgang mit Reproduktion und autoreigenen Druckbildern bieten. Das Buch bietet somit einen umfassenden Überblick über das Verständnis der Druckgraphik im Schrifttum der Frühen Neuzeit und präsentiert Ergebnisse des DFG-Projekts Kunsttheor