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Albtraum Wissenschaft

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  • 154 strony
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Das vorliegende Buch handelt von meinen Erlebnissen in und mit der berufsmäßig und institutionalisiert betriebenen, aus öffentlichen Geldern und Industriemitteln finanzierten Naturwissenschaft. Als eine der höchsten Errungenschaften der Naturwissenschaften gilt, dass man gar nicht mehr in die Natur schauen oder Experimente durchführen muss, sondern sämtliche Parameter und Zusammenhänge vom Computer errechnen lassen kann. Ich arbeitete seit dem Beginn meiner Promotion wie eine Besessene an meinen Forschungen, veröffentlichte Publikation auf Publikation, kämpfte um Forschungsgelder und sprang von Stelle zu Stelle. Ich verließ die Universität mit 39 Jahren. Das Wissenschaftssystem ist durch steile Hierarchien geprägt. Meine fünfzehnjährige Odyssee durch sieben universitäre und außeruniversitäre Forschungsinstitute erlaubt mir, folgende für eine erfolgreiche Wissenschaftslaufbahn förderliche Eigenschaften zu notieren: – uneingeschränkte Unterordnung im Umgang mit Professor*innen – ausgeprägtes Konkurrenzdenken, das sich bis zum Kolleg*innenhass steigert – Bereitschaft zur kritiklosen Affirmation des naturentfremdeten, naturzerstörenden Wissenschaftssystems – Erdulden völliger Nichtigkeit der eigenen Ausbildung, Qualifikation und Arbeitsleistungen

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Albtraum Wissenschaft, Christine Schmidt-König

Język
Rok wydania
2023
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Albtraum Wissenschaft
Język
niemiecki
Rok wydania
2023
Oprawa
miękka
Liczba stron
154
ISBN10
3864852862
ISBN13
9783864852862
Seria
Tagi
Opis
Das vorliegende Buch handelt von meinen Erlebnissen in und mit der berufsmäßig und institutionalisiert betriebenen, aus öffentlichen Geldern und Industriemitteln finanzierten Naturwissenschaft. Als eine der höchsten Errungenschaften der Naturwissenschaften gilt, dass man gar nicht mehr in die Natur schauen oder Experimente durchführen muss, sondern sämtliche Parameter und Zusammenhänge vom Computer errechnen lassen kann. Ich arbeitete seit dem Beginn meiner Promotion wie eine Besessene an meinen Forschungen, veröffentlichte Publikation auf Publikation, kämpfte um Forschungsgelder und sprang von Stelle zu Stelle. Ich verließ die Universität mit 39 Jahren. Das Wissenschaftssystem ist durch steile Hierarchien geprägt. Meine fünfzehnjährige Odyssee durch sieben universitäre und außeruniversitäre Forschungsinstitute erlaubt mir, folgende für eine erfolgreiche Wissenschaftslaufbahn förderliche Eigenschaften zu notieren: – uneingeschränkte Unterordnung im Umgang mit Professor*innen – ausgeprägtes Konkurrenzdenken, das sich bis zum Kolleg*innenhass steigert – Bereitschaft zur kritiklosen Affirmation des naturentfremdeten, naturzerstörenden Wissenschaftssystems – Erdulden völliger Nichtigkeit der eigenen Ausbildung, Qualifikation und Arbeitsleistungen