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Metaphysik des Ausgeschlossenen

Über das Verhältnis von Materie, Konstruktion und Realität bei Butler und Kant

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Judith Butlers These, Geschlecht sei konstruiert, führt seit mehr als 30 Jahren zu ungeklärten Missverständnissen und einander widersprechenden Interpretationen. Diese Arbeit widmet sich dem Butlerschen Konstruktivismus mit epistemologischer Ernsthaftigkeit und erarbeitet die These, dass Butler genau aus den Gründen missverstanden wird, die ihre Philosophie eigens angreift: Denknotwendigkeiten, die die tradierte Metaphysik und ihr dualistischer Begriffsapparat mitbringen. „Materie“ ist kein neutraler oder prädiskursiver Begriff, sondern immer schon in einen vergeschlechtlichten Diskurs eingebettet und fungiert als konstitutiv Ausgeschlossenes. Die Kantische Epistemologie dient hier zum einen als Beispiel einer implizit misogynen Philosophie. Zum anderen wird Kant fruchtbar gemacht sowohl zum Verständnis der Fehlinterpretationen Butlers als auch zum Verständnis der grundsätzlichen epistemologischen Problematik – der Beziehung zwischen Erkenntnissubjekt und „Realität“. Was bedeutet es bei Butler, dass sogar Materielles konstruiert ist, und dennoch real – ohne dass dabei ein idealistischer Begriff von Realität entwickelt wird?

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Metaphysik des Ausgeschlossenen, Charlotte Döhrmann

Język
Rok wydania
2023
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Metaphysik des Ausgeschlossenen
Podtytuł
Über das Verhältnis von Materie, Konstruktion und Realität bei Butler und Kant
Język
niemiecki
Rok wydania
2023
Oprawa
miękka
Liczba stron
69
ISBN10
3658410167
ISBN13
9783658410162
Seria
Tagi
Opis
Judith Butlers These, Geschlecht sei konstruiert, führt seit mehr als 30 Jahren zu ungeklärten Missverständnissen und einander widersprechenden Interpretationen. Diese Arbeit widmet sich dem Butlerschen Konstruktivismus mit epistemologischer Ernsthaftigkeit und erarbeitet die These, dass Butler genau aus den Gründen missverstanden wird, die ihre Philosophie eigens angreift: Denknotwendigkeiten, die die tradierte Metaphysik und ihr dualistischer Begriffsapparat mitbringen. „Materie“ ist kein neutraler oder prädiskursiver Begriff, sondern immer schon in einen vergeschlechtlichten Diskurs eingebettet und fungiert als konstitutiv Ausgeschlossenes. Die Kantische Epistemologie dient hier zum einen als Beispiel einer implizit misogynen Philosophie. Zum anderen wird Kant fruchtbar gemacht sowohl zum Verständnis der Fehlinterpretationen Butlers als auch zum Verständnis der grundsätzlichen epistemologischen Problematik – der Beziehung zwischen Erkenntnissubjekt und „Realität“. Was bedeutet es bei Butler, dass sogar Materielles konstruiert ist, und dennoch real – ohne dass dabei ein idealistischer Begriff von Realität entwickelt wird?