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Self-Tracking im Alltag

Qualitative Aneignungsstudie zur Wechselwirkung zwischen Praktiken der digitalen Selbstvermessung und Körperselbstbild

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  • 332 strony
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Digitale Selbstvermessungsangebote wie Schrittzähler, Ernährungs-Apps oder Sport-Tracker machen den Körper als Objekt von Daten, Zahlen oder Graphen sichtbar. So bieten sie ihren Nutzer*innen laufend Anlässe, eigene Gewohnheiten, Ziele und Leistungen zu evaluieren und selbstbestimmt zu intervenieren. Diese qualitative Aneignungsstudie beschäftigt sich mit der Frage, in welcher Wechselwirkung diese Objektivierung des Körpers zum Körperselbstbild und Wohlbefinden der Nutzer*innen steht. Praktiken der digitalen Selbstvermessung werden im alltäglichen Gebrauch fester Bestandteil etablierter Körperpraktiken und Medienrepertoires, beeinflussen diese durch ihre spezifischen Potenziale aber auch nachhaltig. Die Integration in lebensweltliche Gewohnheiten wird als individueller Balanceakt nachgezeichnet, bei dem die oft mit solchen Angeboten verbundenen Verheißungen der Kontrolle und Selbstermächtigung eng mit Gefühlen des Erwartungsdrucks oder der Insuffizienz verbunden sind. Die vielfältigenAneignungsweisen sowie deren Konsequenzen für das Wohlbefinden werden schließlich in einer Typologie zusammengeführt, um so den Blick auf die individuellen Kompetenzen zu lenken, die zu disruptiven oder protektiven Momenten der Mediennutzung beitragen können.

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Self-Tracking im Alltag, Jakob Hörtnagl

Język
Rok wydania
2023
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Self-Tracking im Alltag
Podtytuł
Qualitative Aneignungsstudie zur Wechselwirkung zwischen Praktiken der digitalen Selbstvermessung und Körperselbstbild
Język
niemiecki
Rok wydania
2023
Oprawa
miękka
Liczba stron
332
ISBN10
3658411848
ISBN13
9783658411848
Seria
Tagi
Opis
Digitale Selbstvermessungsangebote wie Schrittzähler, Ernährungs-Apps oder Sport-Tracker machen den Körper als Objekt von Daten, Zahlen oder Graphen sichtbar. So bieten sie ihren Nutzer*innen laufend Anlässe, eigene Gewohnheiten, Ziele und Leistungen zu evaluieren und selbstbestimmt zu intervenieren. Diese qualitative Aneignungsstudie beschäftigt sich mit der Frage, in welcher Wechselwirkung diese Objektivierung des Körpers zum Körperselbstbild und Wohlbefinden der Nutzer*innen steht. Praktiken der digitalen Selbstvermessung werden im alltäglichen Gebrauch fester Bestandteil etablierter Körperpraktiken und Medienrepertoires, beeinflussen diese durch ihre spezifischen Potenziale aber auch nachhaltig. Die Integration in lebensweltliche Gewohnheiten wird als individueller Balanceakt nachgezeichnet, bei dem die oft mit solchen Angeboten verbundenen Verheißungen der Kontrolle und Selbstermächtigung eng mit Gefühlen des Erwartungsdrucks oder der Insuffizienz verbunden sind. Die vielfältigenAneignungsweisen sowie deren Konsequenzen für das Wohlbefinden werden schließlich in einer Typologie zusammengeführt, um so den Blick auf die individuellen Kompetenzen zu lenken, die zu disruptiven oder protektiven Momenten der Mediennutzung beitragen können.