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Das Maß aller Dinge

Eine anthropologische Studie zum Homo-mensura-Satz des Protagoras und seiner Rezeptions-Geschichte

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Das Protagoras-Programm der Selbstsorge, Selbstvergewisserung und Selbstbestimmung ist ein zentraler Gedanke der europäischen Aufklärung und des westlichen Selbstverständnisses. Es basiert auf der Erkenntnis, dass wir über die Existenz der Götter nichts wissen können, weshalb der Mensch zum Maß aller Dinge erhoben werden muss. Diese Überlegung führt zu der Frage, in welcher Haltung dies geschieht und welche Menschen als Maß gelten dürfen. Diese komplexe Fragestellung wird in der anthropologischen Studie von Lenz Prütting untersucht, die die Entstehung des Homo-mensura-Satzes in der Antike und seine Rezeptionsgeschichte bis heute analysiert. Prütting kommt zu dem Schluss, dass der Homo-mensura-Satz nicht durch Einzelpersonen oder bestimmte Gruppen verkörpert werden kann, sondern in universellen anthroponomen Strukturen zu finden ist, die allen Menschen eigen sind. Dies bedeutet, dass die philosophische Anthropologie die legitime Erbin des Protagoras-Programms ist, um dieses Erbe angemessen zu würdigen, umzusetzen und gegen die Feinde der europäischen Aufklärung entschieden zu verteidigen.

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Das Maß aller Dinge, Lenz Prütting

Język
Rok wydania
2023
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Tytuł
Das Maß aller Dinge
Podtytuł
Eine anthropologische Studie zum Homo-mensura-Satz des Protagoras und seiner Rezeptions-Geschichte
Język
niemiecki
Rok wydania
2023
ISBN10
3826078179
ISBN13
9783826078170
Seria
Tagi
Opis
Das Protagoras-Programm der Selbstsorge, Selbstvergewisserung und Selbstbestimmung ist ein zentraler Gedanke der europäischen Aufklärung und des westlichen Selbstverständnisses. Es basiert auf der Erkenntnis, dass wir über die Existenz der Götter nichts wissen können, weshalb der Mensch zum Maß aller Dinge erhoben werden muss. Diese Überlegung führt zu der Frage, in welcher Haltung dies geschieht und welche Menschen als Maß gelten dürfen. Diese komplexe Fragestellung wird in der anthropologischen Studie von Lenz Prütting untersucht, die die Entstehung des Homo-mensura-Satzes in der Antike und seine Rezeptionsgeschichte bis heute analysiert. Prütting kommt zu dem Schluss, dass der Homo-mensura-Satz nicht durch Einzelpersonen oder bestimmte Gruppen verkörpert werden kann, sondern in universellen anthroponomen Strukturen zu finden ist, die allen Menschen eigen sind. Dies bedeutet, dass die philosophische Anthropologie die legitime Erbin des Protagoras-Programms ist, um dieses Erbe angemessen zu würdigen, umzusetzen und gegen die Feinde der europäischen Aufklärung entschieden zu verteidigen.