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Monke

Katalog zur Retrospektive in Osnabrück vom 19.3. – 10.6.2023.

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Eine Geschichte der figurativen Malerei der 80er Jahre wäre ohne Monke unvollständig. Trotz seiner Bedeutung wird er in der Kunstwelt oft übersehen. Herbert Rauer, wie Monke bürgerlich heißt, braucht den Vergleich mit Größen wie Kippenberger oder Oehlen nicht zu scheuen. Sein (Leinwand-)Punk über menschliches Begehren kann mit dessen eindrucksvollen Bildern und Plastiken mühelos mithalten. Gemeinsam ist den Osnabrückern und anderen Künstlern die Überzeugung, dass Kunst nicht gefallen muss, sondern schockieren und provozieren soll. Rauers Werk beschränkt sich jedoch nicht nur auf Malerei; es umfasst auch Skulptur, Performance, Montagen, Texte und Musik. Stilistisch könnte man das Künstlerkollektiv „Endart“ um Klaus Theuerkauf erwähnen, das mit der Dada-Tradition korrespondiert und Monkes Respektlosigkeit unterstützt. Rauers Talent als Provokateur hat seine Rezeption oft behindert, wie der Skandal um sein Gemälde „100 Jahre Feminismus“ zeigt. Neben seiner provokanten Seite gibt es auch einen nachdenklichen Monke, der geduldig historische Werke wie die Quadriga oder den Ceres-Brunnen restaurierte. Der Ausstellungskatalog regt dazu an, über die Relevanz eines Universaltalents wie ihm nachzudenken – irgendwo zwischen Anarchie und Alltag.

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Rok wydania
2023
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Tytuł
Monke
Podtytuł
Katalog zur Retrospektive in Osnabrück vom 19.3. – 10.6.2023.
Język
niemiecki
Autorzy
Monke
Rok wydania
2023
ISBN10
3967030792
ISBN13
9783967030792
Seria
Tagi
Opis
Eine Geschichte der figurativen Malerei der 80er Jahre wäre ohne Monke unvollständig. Trotz seiner Bedeutung wird er in der Kunstwelt oft übersehen. Herbert Rauer, wie Monke bürgerlich heißt, braucht den Vergleich mit Größen wie Kippenberger oder Oehlen nicht zu scheuen. Sein (Leinwand-)Punk über menschliches Begehren kann mit dessen eindrucksvollen Bildern und Plastiken mühelos mithalten. Gemeinsam ist den Osnabrückern und anderen Künstlern die Überzeugung, dass Kunst nicht gefallen muss, sondern schockieren und provozieren soll. Rauers Werk beschränkt sich jedoch nicht nur auf Malerei; es umfasst auch Skulptur, Performance, Montagen, Texte und Musik. Stilistisch könnte man das Künstlerkollektiv „Endart“ um Klaus Theuerkauf erwähnen, das mit der Dada-Tradition korrespondiert und Monkes Respektlosigkeit unterstützt. Rauers Talent als Provokateur hat seine Rezeption oft behindert, wie der Skandal um sein Gemälde „100 Jahre Feminismus“ zeigt. Neben seiner provokanten Seite gibt es auch einen nachdenklichen Monke, der geduldig historische Werke wie die Quadriga oder den Ceres-Brunnen restaurierte. Der Ausstellungskatalog regt dazu an, über die Relevanz eines Universaltalents wie ihm nachzudenken – irgendwo zwischen Anarchie und Alltag.