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Verantwortungszuschreibung im Journalismus

Responsibility Framing von Depressionen und Diabetes mellitus aus Kommunikator*innenperspektive

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  • 276 stron
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Die Art und Weise, in der wir als Gesellschaft mit Gesundheit und Krankheit umgehen, wird maßgeblich durch Fragen der (Eigen-)Verantwortung geprägt: Wer ist verantwortlich dafür, dass ein Mensch erkrankt? Die Person selbst, ihr soziales Umfeld, oder strukturelle Gegebenheiten? Und wessen Aufgabe ist es, das entstandene Problem zu beheben? Wie oder wem Menschen gesundheitliche Verantwortung zuschreiben, wird nicht zuletzt durch das Framing in der journalistischen Berichterstattung beeinflusst. Einem interdisziplinären Ansatz folgend beleuchtet dieses Buch die Responsibility Frames in der Berichterstattung und ihren Entstehungsprozess – das Responsibility Frame Building. Am Beispiel von Depressionen und Diabetes mellitus werden mittels einer Kombination von Inhaltsanalyse und Leitfadeninterviews die mediale Darstellung von Verantwortung im Gesundheitskontext, die krankheitsspezifischen Vorstellungen von Journalist*innen sowie die individuellen, organisatorischen und externen Einflüsse auf die Berichterstattung beleuchtet. Die Befunde liefern einen wichtigen Einblick in Frame Building Prozesse in der journalistischen Nachrichtenproduktion. Dabei zeigt sich, dass Journalist*innen eine zentrale Rolle für die mediale Zuschreibung gesundheitlicher Verantwortung zukommt.

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Verantwortungszuschreibung im Journalismus, Annemarie Wiedicke

Język
Rok wydania
2023
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Verantwortungszuschreibung im Journalismus
Podtytuł
Responsibility Framing von Depressionen und Diabetes mellitus aus Kommunikator*innenperspektive
Język
niemiecki
Rok wydania
2023
Oprawa
miękka
Liczba stron
276
ISBN10
3658413069
ISBN13
9783658413064
Seria
Tagi
Opis
Die Art und Weise, in der wir als Gesellschaft mit Gesundheit und Krankheit umgehen, wird maßgeblich durch Fragen der (Eigen-)Verantwortung geprägt: Wer ist verantwortlich dafür, dass ein Mensch erkrankt? Die Person selbst, ihr soziales Umfeld, oder strukturelle Gegebenheiten? Und wessen Aufgabe ist es, das entstandene Problem zu beheben? Wie oder wem Menschen gesundheitliche Verantwortung zuschreiben, wird nicht zuletzt durch das Framing in der journalistischen Berichterstattung beeinflusst. Einem interdisziplinären Ansatz folgend beleuchtet dieses Buch die Responsibility Frames in der Berichterstattung und ihren Entstehungsprozess – das Responsibility Frame Building. Am Beispiel von Depressionen und Diabetes mellitus werden mittels einer Kombination von Inhaltsanalyse und Leitfadeninterviews die mediale Darstellung von Verantwortung im Gesundheitskontext, die krankheitsspezifischen Vorstellungen von Journalist*innen sowie die individuellen, organisatorischen und externen Einflüsse auf die Berichterstattung beleuchtet. Die Befunde liefern einen wichtigen Einblick in Frame Building Prozesse in der journalistischen Nachrichtenproduktion. Dabei zeigt sich, dass Journalist*innen eine zentrale Rolle für die mediale Zuschreibung gesundheitlicher Verantwortung zukommt.