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NS-Herrschaft vor Ort

Beiträge zur Geschichte von Gestapo, Justiz und Kommunalverwaltung im Raum Trier

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  • 320 stron
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Die Gestapo nahm im NS-Machtgefüge eine zentrale Stellung ein. Nicht nur war sie durch Denunziationen und den Einsatz von V-Leuten eng mit der Gesellschaft verzahnt, auch die aktive Mitarbeit staatlicher und parteiamtlicher Einrichtungen war für die »staatspolizeiliche Praxis« von zentraler Bedeutung. Der Band untersucht diese Themenfelder detailliert aus einer regionalgeschichtlichen Perspektive und leistet einen Beitrag für eine Gesellschaftsgeschichte des Nationalsozialismus. Die Beiträge thematisieren die nationalsozialistische Durchdringung der Kommunalverwaltung in einer Hochburg des katholischen Zentrums und die Praxis der »Schutzhaft« in der Frühphase der NS-Herrschaft ebenso wie den weitgehend unerforschten NS-Rechtswahrerbund und die Biografie eines der Leiter der Staatspolizeistelle Trier und späteren Ministerpräsidenten des Saarlandes. Darüber hinaus enttarnt der Band ein Netzwerk ehemaliger Trierer Gestapo-Beamter im BND und hinterfragt die Selbstdarstellung eines „Judensachbearbeiters“ während eines Ermittlungsverfahrens 25 Jahre nach Kriegsende.

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NS-Herrschaft vor Ort, Thomas Grotum

Język
Rok wydania
2023
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
NS-Herrschaft vor Ort
Podtytuł
Beiträge zur Geschichte von Gestapo, Justiz und Kommunalverwaltung im Raum Trier
Język
niemiecki
Rok wydania
2023
Oprawa
twarda
Liczba stron
320
ISBN10
3412528544
ISBN13
9783412528546
Seria
Tagi
Opis
Die Gestapo nahm im NS-Machtgefüge eine zentrale Stellung ein. Nicht nur war sie durch Denunziationen und den Einsatz von V-Leuten eng mit der Gesellschaft verzahnt, auch die aktive Mitarbeit staatlicher und parteiamtlicher Einrichtungen war für die »staatspolizeiliche Praxis« von zentraler Bedeutung. Der Band untersucht diese Themenfelder detailliert aus einer regionalgeschichtlichen Perspektive und leistet einen Beitrag für eine Gesellschaftsgeschichte des Nationalsozialismus. Die Beiträge thematisieren die nationalsozialistische Durchdringung der Kommunalverwaltung in einer Hochburg des katholischen Zentrums und die Praxis der »Schutzhaft« in der Frühphase der NS-Herrschaft ebenso wie den weitgehend unerforschten NS-Rechtswahrerbund und die Biografie eines der Leiter der Staatspolizeistelle Trier und späteren Ministerpräsidenten des Saarlandes. Darüber hinaus enttarnt der Band ein Netzwerk ehemaliger Trierer Gestapo-Beamter im BND und hinterfragt die Selbstdarstellung eines „Judensachbearbeiters“ während eines Ermittlungsverfahrens 25 Jahre nach Kriegsende.