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Vermarktung von Vergangenheit

Die Konzilsbilderfabrik von Konstanz

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Sie gehört zur Stadt am Bodensee wie das Münster, die Altstadt und die zahlreichen Einkaufsmöglichkeiten: die 1993 aufgestellte und anfangs umstrittene Imperia-Statue im Konstanzer Hafen. Imperia, die symbolträchtig zwei nackte Männlein in den erhobenen Händen trägt, verweist auf das Konstanzer Konzil, welches von 1414 bis 1418 in der damaligen Reichsstadt abgehalten wurde. Die verschmähte Kurtisane ist freilich rasch über das Symbol für ein mittelalterliches Ereignis hinaus zum Wahrzeichen und touristischen Emblem für ganz Konstanz geworden. Anhand der Konzilsbilderfabrik Konstanz beschreibt das Buch die touristische Vermarktung von Vergangenheit. Entlang der dokumentarischen Darstellung der Entstehung des touristischen Konstanz und der Konzilsjubiläen im 20. und 21. Jahrhundert wird klar, dass touristische Geschichtsaneignung nicht einfach zerstörerisch und trivial ist, sondern wesentlich dazu beiträgt, wie wir uns ein geschichtliches Ereignis vorstellen.

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Vermarktung von Vergangenheit, Christoph Luzi

Język
Rok wydania
2023
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Vermarktung von Vergangenheit
Podtytuł
Die Konzilsbilderfabrik von Konstanz
Język
niemiecki
Rok wydania
2023
Oprawa
twarda
Liczba stron
296
ISBN10
3799568506
ISBN13
9783799568500
Seria
Opis
Sie gehört zur Stadt am Bodensee wie das Münster, die Altstadt und die zahlreichen Einkaufsmöglichkeiten: die 1993 aufgestellte und anfangs umstrittene Imperia-Statue im Konstanzer Hafen. Imperia, die symbolträchtig zwei nackte Männlein in den erhobenen Händen trägt, verweist auf das Konstanzer Konzil, welches von 1414 bis 1418 in der damaligen Reichsstadt abgehalten wurde. Die verschmähte Kurtisane ist freilich rasch über das Symbol für ein mittelalterliches Ereignis hinaus zum Wahrzeichen und touristischen Emblem für ganz Konstanz geworden. Anhand der Konzilsbilderfabrik Konstanz beschreibt das Buch die touristische Vermarktung von Vergangenheit. Entlang der dokumentarischen Darstellung der Entstehung des touristischen Konstanz und der Konzilsjubiläen im 20. und 21. Jahrhundert wird klar, dass touristische Geschichtsaneignung nicht einfach zerstörerisch und trivial ist, sondern wesentlich dazu beiträgt, wie wir uns ein geschichtliches Ereignis vorstellen.