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Kulturen des Ausnahmezustands

Antiterrorpolitik in Frankreich, Belgien und Deutschland von 2015 bis 2017

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  • 268 stron
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Das Buch beschäftigt sich mit dem Einfluss politischer Kulturen auf die Antiterrorpolitik in Frankreich, Belgien und Deutschland infolge islamistischer Terroranschläge im Zeitraum von 2015 bis 2017. Im Kern geht es um die Frage, weshalb sich in Frankreich außerordentliche Maßnahmen samt Ausrufen des Ausnahmezustandes initiieren und gegenüber den Menschen im Land legitimieren ließen, während politische Akteure in Belgien und Deutschland darauf verzichteten. Um die Frage zu beantworten, hat die Autorin Interviews mit politischen Entscheidungsträgern in den drei Ländern geführt sowie Exekutivdiskurse unterschiedlicher Genres ausgewertet: Beiträge im Parlament, Regierungserklärungen, öffentliche Ansprachen, Trauerbekundungen, Pressemitteilungen, Interviewbeiträge. Auf der Grundlage einer vergleichenden qualitativen Fallstudie verdeutlicht sie, dass sich politische Entscheidungsträger bei der Wahl und sprachlichen Legitimierung von Antiterrormaßnahmen nicht nur auf rein materielle oder rationalistische Abwägungen stützen (konnten), sondern ihnen kollektive Erinnerungen an Ausnahmezustände sowie unterschiedliche Verfassungskulturen eine Orientierungshilfe für angemessenes Verhalten gaben.

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Kulturen des Ausnahmezustands, Sophie Hegemann

Język
Rok wydania
2023
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Kulturen des Ausnahmezustands
Podtytuł
Antiterrorpolitik in Frankreich, Belgien und Deutschland von 2015 bis 2017
Język
niemiecki
Rok wydania
2023
Oprawa
miękka
Liczba stron
268
ISBN10
3658414367
ISBN13
9783658414368
Seria
Tagi
Opis
Das Buch beschäftigt sich mit dem Einfluss politischer Kulturen auf die Antiterrorpolitik in Frankreich, Belgien und Deutschland infolge islamistischer Terroranschläge im Zeitraum von 2015 bis 2017. Im Kern geht es um die Frage, weshalb sich in Frankreich außerordentliche Maßnahmen samt Ausrufen des Ausnahmezustandes initiieren und gegenüber den Menschen im Land legitimieren ließen, während politische Akteure in Belgien und Deutschland darauf verzichteten. Um die Frage zu beantworten, hat die Autorin Interviews mit politischen Entscheidungsträgern in den drei Ländern geführt sowie Exekutivdiskurse unterschiedlicher Genres ausgewertet: Beiträge im Parlament, Regierungserklärungen, öffentliche Ansprachen, Trauerbekundungen, Pressemitteilungen, Interviewbeiträge. Auf der Grundlage einer vergleichenden qualitativen Fallstudie verdeutlicht sie, dass sich politische Entscheidungsträger bei der Wahl und sprachlichen Legitimierung von Antiterrormaßnahmen nicht nur auf rein materielle oder rationalistische Abwägungen stützen (konnten), sondern ihnen kollektive Erinnerungen an Ausnahmezustände sowie unterschiedliche Verfassungskulturen eine Orientierungshilfe für angemessenes Verhalten gaben.