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Mit den Augen der Kinder

Familie, Krieg, Identität und Nationalität: Wie der Holocaust überlebende polnisch-jüdische Kinder und Jugendliche geprägt hat

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  • 380 stron
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Was hat der Holocaust in Kindern und Jugendlichen ausgelöst, die ihn überlebten? Die polnische Historikerin Joanna Beata Michlic versucht, Antworten zu finden. Sie widmet sich jener von der Forschung oft übersehenen Gruppe und legt eine »intime Sozialgeschichte« der jüngsten Überlebenden während und nach dem Holocaust vor. Im Zentrum steht der subjektive Blick der überlebenden Kinder aus Polen und Westeuropa, die Folgen ihrer traumatischen Erfahrungen für sich selbst, ihre Familien und ihr weiteres Leben. Der Holocaust endete 1945 nicht für die verfolgten Kinder. Sie mussten sich unter veränderten Bedingungen zurechtfinden, ihre sozialen Identitäten und Beziehungen zu Erwachsenen und Gleichaltrigen neu aufbauen. Die Autorin hinterfragt Darstellungen, die den Überlebenskampf der Kinder überhöhen, ihre emotionale Stärke preisen und ihr erfolgreiches Nachkriegsleben feiern. Die Wirklichkeit war fragiler. In dem Band erfahren wir anhand autobiografischer Texte und Dokumente viel darüber, wie die Kinder lernten, mit der unmittelbaren Realität nach dem Krieg, ihrer Erinnerung an den Völkermord und den Herausforderungen der Nachkriegsgesellschaften umzugehen.

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Mit den Augen der Kinder, Joanna Beata Michlic

Język
Rok wydania
2023
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Mit den Augen der Kinder
Podtytuł
Familie, Krieg, Identität und Nationalität: Wie der Holocaust überlebende polnisch-jüdische Kinder und Jugendliche geprägt hat
Język
niemiecki
Wydawca
Dietz
Rok wydania
2023
Oprawa
miękka
Liczba stron
380
ISBN10
3801206696
ISBN13
9783801206697
Seria
Tagi
Opis
Was hat der Holocaust in Kindern und Jugendlichen ausgelöst, die ihn überlebten? Die polnische Historikerin Joanna Beata Michlic versucht, Antworten zu finden. Sie widmet sich jener von der Forschung oft übersehenen Gruppe und legt eine »intime Sozialgeschichte« der jüngsten Überlebenden während und nach dem Holocaust vor. Im Zentrum steht der subjektive Blick der überlebenden Kinder aus Polen und Westeuropa, die Folgen ihrer traumatischen Erfahrungen für sich selbst, ihre Familien und ihr weiteres Leben. Der Holocaust endete 1945 nicht für die verfolgten Kinder. Sie mussten sich unter veränderten Bedingungen zurechtfinden, ihre sozialen Identitäten und Beziehungen zu Erwachsenen und Gleichaltrigen neu aufbauen. Die Autorin hinterfragt Darstellungen, die den Überlebenskampf der Kinder überhöhen, ihre emotionale Stärke preisen und ihr erfolgreiches Nachkriegsleben feiern. Die Wirklichkeit war fragiler. In dem Band erfahren wir anhand autobiografischer Texte und Dokumente viel darüber, wie die Kinder lernten, mit der unmittelbaren Realität nach dem Krieg, ihrer Erinnerung an den Völkermord und den Herausforderungen der Nachkriegsgesellschaften umzugehen.