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Generalverdacht

Wie mit dem Mythos Clankriminalität Politik gemacht wird

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  • 320 stron
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Die Debatte um Clankriminalität hat in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. Ein wachsendes Gefüge aus polizeilichen Maßnahmen, Medienberichten und (pseudo-)wissenschaftlichen Beiträgen konstruiert eine vermeintliche Bedrohung, die mit drastischen Maßnahmen bekämpft werden soll. Dies führt zu Razzien, rassistischen Kontrollen und der Kriminalisierung von migrantischen Stadtteilen, die als Problembezirke gelten; oft genügt ein falscher Familienname, um auf polizeilichen Verdachtslisten zu landen. Politiker*innen in Berlin, Nordrhein-Westfalen und anderswo nutzen Null-Toleranz-Strategien gegen „kriminelle arabische Großfamilien“ und tragen somit Mitverantwortung für rassistische Morde, wie in Hanau. Während „Clankriminellen“ der Respekt vor dem Rechtsstaat abgesprochen wird, werden grundlegende Prinzipien der Rechtsstaatlichkeit in der Bekämpfung dieser vermeintlichen Bedrohung verletzt. Das Buch bietet eine kritische Analyse der Clan-Debatte aus verschiedenen Perspektiven: Wer wird als Clan betrachtet? Welche Traditionen prägen die Kriminalisierungsstrategien im Kontext von Migration in Deutschland? Welche Stereotype sind in der Clan-Debatte präsent, und welche Auswirkungen hat die Stigmatisierung auf die betroffenen Menschen? Beiträge von verschiedenen Autor*innen beleuchten diese Fragen und bieten umfassende Einblicke in die Thematik.

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Generalverdacht, Mohammed Chahrour

Język
Rok wydania
2023
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Generalverdacht
Podtytuł
Wie mit dem Mythos Clankriminalität Politik gemacht wird
Język
niemiecki
Rok wydania
2023
Oprawa
miękka
Liczba stron
320
ISBN10
396054328X
ISBN13
9783960543282
Seria
Tagi
Ocena
5 z 5
Opis
Die Debatte um Clankriminalität hat in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. Ein wachsendes Gefüge aus polizeilichen Maßnahmen, Medienberichten und (pseudo-)wissenschaftlichen Beiträgen konstruiert eine vermeintliche Bedrohung, die mit drastischen Maßnahmen bekämpft werden soll. Dies führt zu Razzien, rassistischen Kontrollen und der Kriminalisierung von migrantischen Stadtteilen, die als Problembezirke gelten; oft genügt ein falscher Familienname, um auf polizeilichen Verdachtslisten zu landen. Politiker*innen in Berlin, Nordrhein-Westfalen und anderswo nutzen Null-Toleranz-Strategien gegen „kriminelle arabische Großfamilien“ und tragen somit Mitverantwortung für rassistische Morde, wie in Hanau. Während „Clankriminellen“ der Respekt vor dem Rechtsstaat abgesprochen wird, werden grundlegende Prinzipien der Rechtsstaatlichkeit in der Bekämpfung dieser vermeintlichen Bedrohung verletzt. Das Buch bietet eine kritische Analyse der Clan-Debatte aus verschiedenen Perspektiven: Wer wird als Clan betrachtet? Welche Traditionen prägen die Kriminalisierungsstrategien im Kontext von Migration in Deutschland? Welche Stereotype sind in der Clan-Debatte präsent, und welche Auswirkungen hat die Stigmatisierung auf die betroffenen Menschen? Beiträge von verschiedenen Autor*innen beleuchten diese Fragen und bieten umfassende Einblicke in die Thematik.