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halten, Beiträge zum neueren Bauerbe 2022 01

Stillgestanden! – Infrastrukturbauten

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Bahnhöfe, Flughäfen, Fährterminals und andere Verkehrsinfrastrukturen haben im letzten Jahrhundert die Möglichkeit geschaffen, jeden Ort hinter sich zu lassen. Sie sind Manifestationen einer modernen Epoche, die stets an der Schwelle zum Neuen stand. Unsere Welt ist enger geworden. Angesichts der Kriege der letzten Jahre stellt sich die Frage, wer heute noch abenteuerliche Reisen empfiehlt. Junge Bauforscherinnen nutzen ihre Stipendien nicht mehr für einsame Reisen. Rückkehrer von Übersee müssen sich wegen ihres CO2-Fußabdrucks rechtfertigen, während Pendler im Auto von Kollegen auf Lastenfahrrädern überholt werden. Die einst unbeschwerten Möglichkeiten der räumlichen Veränderung sind stark eingeschränkt. Dennoch bleiben die Orte und Bauwerke dieser Infrastrukturen bestehen. Sie stehen still, während die Infrastrukturen dafür sorgen, dass alles in Bewegung bleibt. Wer über Verkehrsinfrastrukturen nachdenkt, sieht Architektur und Stadt als fließende Räume. Doch als materielle Objekte besitzen sie eine eigene physische Präsenz und Geschichte. Die Beiträge dieses Heftes widmen sich diesem baulichen Erbe des 20. Jahrhunderts.

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halten, Beiträge zum neueren Bauerbe 2022 01, Andreas Putz

Język
Rok wydania
2023
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Tytuł
halten, Beiträge zum neueren Bauerbe 2022 01
Podtytuł
Stillgestanden! – Infrastrukturbauten
Język
niemiecki
Wydawca
Geymüller
Rok wydania
2023
ISBN10
3943164624
ISBN13
9783943164626
Seria
Opis
Bahnhöfe, Flughäfen, Fährterminals und andere Verkehrsinfrastrukturen haben im letzten Jahrhundert die Möglichkeit geschaffen, jeden Ort hinter sich zu lassen. Sie sind Manifestationen einer modernen Epoche, die stets an der Schwelle zum Neuen stand. Unsere Welt ist enger geworden. Angesichts der Kriege der letzten Jahre stellt sich die Frage, wer heute noch abenteuerliche Reisen empfiehlt. Junge Bauforscherinnen nutzen ihre Stipendien nicht mehr für einsame Reisen. Rückkehrer von Übersee müssen sich wegen ihres CO2-Fußabdrucks rechtfertigen, während Pendler im Auto von Kollegen auf Lastenfahrrädern überholt werden. Die einst unbeschwerten Möglichkeiten der räumlichen Veränderung sind stark eingeschränkt. Dennoch bleiben die Orte und Bauwerke dieser Infrastrukturen bestehen. Sie stehen still, während die Infrastrukturen dafür sorgen, dass alles in Bewegung bleibt. Wer über Verkehrsinfrastrukturen nachdenkt, sieht Architektur und Stadt als fließende Räume. Doch als materielle Objekte besitzen sie eine eigene physische Präsenz und Geschichte. Die Beiträge dieses Heftes widmen sich diesem baulichen Erbe des 20. Jahrhunderts.