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Land der Utopie?

Alltag in Rojava

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  • 272 strony
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Für linke Bewegungen weltweit verkörpert Rojava die Möglichkeit einer besseren Gesellschaft. Im Juli 2012 begann dort die Revolution, die in den kurdisch geprägten Kantonen Afrîn, Kobanê und Cizîrê zu einer autonomen Selbstverwaltung führte, basierend auf Basisdemokratie, Geschlechtergerechtigkeit und Ökologie. Die „Autonome Verwaltung Nord- und Ostsyriens“ kontrolliert mittlerweile etwa ein Drittel des syrischen Staatsgebiets und vereint verschiedene Ethnien, Religionen und Sprachen. Seit ihrer Gründung sieht sich die Region zahlreichen Bedrohungen gegenüber, darunter militärische, diplomatische und wirtschaftliche Konflikte mit dem Assad-Regime sowie existenzbedrohende Kriege mit der Türkei und dem IS. Der syrische Bürgerkrieg hat zudem ein Embargo zur Folge, das die Grundversorgung stark beeinträchtigt. Trotz dieser Widrigkeiten hat sich die Gesellschaft weiterentwickelt und stabile Strukturen aufgebaut. Ein Jahrzehnt nach der Revolution untersucht Christopher Wimmer kritisch-solidarisch den Zustand der „revolutionären Gesellschaft“. Auf Basis von über fünfzig Interviews mit Menschen aus verschiedenen Bereichen – Verwaltung, Bildung, Militär, Medizin u.a. – entsteht ein vielstimmiges Bild des Alltagslebens, der Hoffnungen und Probleme der Menschen vor Ort in einer Mischung aus Reportage und Analyse.

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Land der Utopie?, Christopher Wimmer

Język
Rok wydania
2023
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Land der Utopie?
Podtytuł
Alltag in Rojava
Język
niemiecki
Rok wydania
2023
Oprawa
miękka
Liczba stron
272
ISBN10
3960543328
ISBN13
9783960543329
Seria
Tagi
Opis
Für linke Bewegungen weltweit verkörpert Rojava die Möglichkeit einer besseren Gesellschaft. Im Juli 2012 begann dort die Revolution, die in den kurdisch geprägten Kantonen Afrîn, Kobanê und Cizîrê zu einer autonomen Selbstverwaltung führte, basierend auf Basisdemokratie, Geschlechtergerechtigkeit und Ökologie. Die „Autonome Verwaltung Nord- und Ostsyriens“ kontrolliert mittlerweile etwa ein Drittel des syrischen Staatsgebiets und vereint verschiedene Ethnien, Religionen und Sprachen. Seit ihrer Gründung sieht sich die Region zahlreichen Bedrohungen gegenüber, darunter militärische, diplomatische und wirtschaftliche Konflikte mit dem Assad-Regime sowie existenzbedrohende Kriege mit der Türkei und dem IS. Der syrische Bürgerkrieg hat zudem ein Embargo zur Folge, das die Grundversorgung stark beeinträchtigt. Trotz dieser Widrigkeiten hat sich die Gesellschaft weiterentwickelt und stabile Strukturen aufgebaut. Ein Jahrzehnt nach der Revolution untersucht Christopher Wimmer kritisch-solidarisch den Zustand der „revolutionären Gesellschaft“. Auf Basis von über fünfzig Interviews mit Menschen aus verschiedenen Bereichen – Verwaltung, Bildung, Militär, Medizin u.a. – entsteht ein vielstimmiges Bild des Alltagslebens, der Hoffnungen und Probleme der Menschen vor Ort in einer Mischung aus Reportage und Analyse.