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Steinreiches Taucha

Parthestadt im einstigen Vulkangebiet

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Der jahrhundertelange Abbau von Porphyr-Gestein in den Steinbrüchen auf Tauchaer Flur geschah stets unter externer Kontrolle, ohne direkten Einfluss der Stadt Taucha. Im staatlichen Steinbruch Döbitz am Dewitz/Döbitzer Berg lag die Verantwortung bei dem Sächsischen Staat, während die Stadt Leipzig im „Ratssteinbruch“ am Graßdorf/Cradefelder Berg als Eigentümer und Betreiber fungierte. Die Steinarbeiter und Angestellten beider Steinbrüche stammten über Generationen aus Taucha und umliegenden Dörfern und verdienten ihren Lebensunterhalt mit der Arbeit in diesen Steinbrüchen. Heute sind vom Tauchaer Porphyrfels und den ehemaligen Steinbrüchen kaum noch sichtbare Spuren geblieben, und die Lebensgeschichte der Steinarbeiter ist kaum dokumentiert. Der Döbitzer Steinbruch ist mittlerweile ein mit Wasser gefüllter See, dessen Felswände kaum zu erkennen sind. Der „Leipziger Ratssteinbruch“ ist durch Verfüllung und Abdeckung unsichtbar geworden, und der einst verbreitete Beruf des Steinarbeiters ist vollständig verschwunden. Ziel dieser Veröffentlichung ist es, die Tauchaer Landschaft, ihre geologische Geschichte, die Stein-Industrie und die Lebensleistungen der Bürger, die in diesem Beruf tätig waren, wieder lebendig zu machen und zu würdigen.

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Steinreiches Taucha, Frank Wolfgang Junge

Język
Rok wydania
2023
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Tytuł
Steinreiches Taucha
Podtytuł
Parthestadt im einstigen Vulkangebiet
Język
niemiecki
Wydawca
Sax Verlag
Rok wydania
2023
ISBN10
3867292744
ISBN13
9783867292740
Seria
Opis
Der jahrhundertelange Abbau von Porphyr-Gestein in den Steinbrüchen auf Tauchaer Flur geschah stets unter externer Kontrolle, ohne direkten Einfluss der Stadt Taucha. Im staatlichen Steinbruch Döbitz am Dewitz/Döbitzer Berg lag die Verantwortung bei dem Sächsischen Staat, während die Stadt Leipzig im „Ratssteinbruch“ am Graßdorf/Cradefelder Berg als Eigentümer und Betreiber fungierte. Die Steinarbeiter und Angestellten beider Steinbrüche stammten über Generationen aus Taucha und umliegenden Dörfern und verdienten ihren Lebensunterhalt mit der Arbeit in diesen Steinbrüchen. Heute sind vom Tauchaer Porphyrfels und den ehemaligen Steinbrüchen kaum noch sichtbare Spuren geblieben, und die Lebensgeschichte der Steinarbeiter ist kaum dokumentiert. Der Döbitzer Steinbruch ist mittlerweile ein mit Wasser gefüllter See, dessen Felswände kaum zu erkennen sind. Der „Leipziger Ratssteinbruch“ ist durch Verfüllung und Abdeckung unsichtbar geworden, und der einst verbreitete Beruf des Steinarbeiters ist vollständig verschwunden. Ziel dieser Veröffentlichung ist es, die Tauchaer Landschaft, ihre geologische Geschichte, die Stein-Industrie und die Lebensleistungen der Bürger, die in diesem Beruf tätig waren, wieder lebendig zu machen und zu würdigen.