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Forderungen an eine deutsche Auswärtige Kulturpolitik, die sich nicht mehr an nationalstaatlichen Interessen, sondern an geteilter Verantwortung orientiert, sind allgegenwärtig. In diesem Kontext leistet die hier vorgestellte Untersuchung einen wissenschaftlichen Beitrag zur Auswärtigen Kulturpolitik in der Welterbekonvention. Constanze Metzger analysiert die außenkulturpolitische Entwicklung Deutschlands in der UNESCO bis 1972 – dem Jahr, in dem die Welterbekonvention verabschiedet wurde. Sie evaluiert Wechselwirkungen zwischen nationalstaatlichen Interessen und transnationalen Zielen in der Konvention und verdeutlicht Interdependenzen von Politik und Kultur, die sowohl Konfliktpotentiale als auch Kooperationsmöglichkeiten zum Kulturerbeschutz bieten. Auf diesen Erkenntnissen aufbauend wird die praktische Umsetzung transnationaler und grenzüberschreitender Welterbestätten am Beispiel des deutsch-polnischen Muskauer Parks untersucht. Die Autorin beantwortet die Frage, ob hier das Nationale aufgelöst und dadurch Weltkulturerbe ohne Grenzen geschützt wird. Daraus resultierend schlägt die Autorin Desiderata einer transnationalen Auswärtigen Kulturpolitik vor.
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Weltkulturerbe ohne Grenzen, Constanze Metzger
- Język
- Rok wydania
- 2023
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- Tytuł
- Weltkulturerbe ohne Grenzen
- Podtytuł
- Deutschlands transnationale Kulturpolitik zur Welterbekonvention der UNESCO
- Język
- niemiecki
- Autorzy
- Constanze Metzger
- Wydawca
- Springer VS
- Rok wydania
- 2023
- Liczba stron
- 336
- ISBN10
- 365841703X
- ISBN13
- 9783658417031
- Seria
- Kategorie
- Tagi
- Opis
- Forderungen an eine deutsche Auswärtige Kulturpolitik, die sich nicht mehr an nationalstaatlichen Interessen, sondern an geteilter Verantwortung orientiert, sind allgegenwärtig. In diesem Kontext leistet die hier vorgestellte Untersuchung einen wissenschaftlichen Beitrag zur Auswärtigen Kulturpolitik in der Welterbekonvention. Constanze Metzger analysiert die außenkulturpolitische Entwicklung Deutschlands in der UNESCO bis 1972 – dem Jahr, in dem die Welterbekonvention verabschiedet wurde. Sie evaluiert Wechselwirkungen zwischen nationalstaatlichen Interessen und transnationalen Zielen in der Konvention und verdeutlicht Interdependenzen von Politik und Kultur, die sowohl Konfliktpotentiale als auch Kooperationsmöglichkeiten zum Kulturerbeschutz bieten. Auf diesen Erkenntnissen aufbauend wird die praktische Umsetzung transnationaler und grenzüberschreitender Welterbestätten am Beispiel des deutsch-polnischen Muskauer Parks untersucht. Die Autorin beantwortet die Frage, ob hier das Nationale aufgelöst und dadurch Weltkulturerbe ohne Grenzen geschützt wird. Daraus resultierend schlägt die Autorin Desiderata einer transnationalen Auswärtigen Kulturpolitik vor.