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Atelier Magazin No. 9

Variationen zu Goya - Epilog

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Willkommen zu meinem 9ten Atelier Magazin, zu einem Thema, welches schon seit Jahren im Grunde nicht mehr in meinem zeichnerischen Fokus steht, dennoch aber, zumindest in Teilen, endlich mal gezeigt werden sollte. Und wenn es schon rein quantitativ “noch” nicht zu einer Buchform reicht, so dann doch ganz sicher für ein neues Atelier Magazin. Die sogenannten “Variationen zu Goya” beschäftigen sich natürlich vor allem mit der Radierfolge der Caprichos Goyas, einer grafischen Serie, bestehend aus 80 einzelnen Radierungen, voller beißendem Spott, Hintersinn und gravierender Kritik an der menschlichen Einfalt, dem Aberglauben des Bürgertums und Adels, aber vor allem an der Doppelmoral der katholischen Kirche, alles und jeden dominierend wollend in Gestalt der einst so gefürchteten spanischen Inquisition. Es grenzt fast schon an ein Wunder, dass Goya selber, angesichts solch kritischer Arbeiten, einst von der Verfolgung, vor allem durch die Kirche, verschont blieb. Doch zu groß war schon sein Ruhm, zu mächtig seine Beschützer aus dem spanischen Königshaus, um Goya, den größten Maler Spaniens, der Ketzerei bezichtigen zu wollen. So ließ sich die Inquisition etwas neues einfallen.

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Atelier Magazin No. 9, Andreas Noßmann

Język
Rok wydania
2023
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Tytuł
Atelier Magazin No. 9
Podtytuł
Variationen zu Goya - Epilog
Język
niemiecki
Rok wydania
2023
ISBN10
3956319702
ISBN13
9783956319709
Seria
Tagi
Opis
Willkommen zu meinem 9ten Atelier Magazin, zu einem Thema, welches schon seit Jahren im Grunde nicht mehr in meinem zeichnerischen Fokus steht, dennoch aber, zumindest in Teilen, endlich mal gezeigt werden sollte. Und wenn es schon rein quantitativ “noch” nicht zu einer Buchform reicht, so dann doch ganz sicher für ein neues Atelier Magazin. Die sogenannten “Variationen zu Goya” beschäftigen sich natürlich vor allem mit der Radierfolge der Caprichos Goyas, einer grafischen Serie, bestehend aus 80 einzelnen Radierungen, voller beißendem Spott, Hintersinn und gravierender Kritik an der menschlichen Einfalt, dem Aberglauben des Bürgertums und Adels, aber vor allem an der Doppelmoral der katholischen Kirche, alles und jeden dominierend wollend in Gestalt der einst so gefürchteten spanischen Inquisition. Es grenzt fast schon an ein Wunder, dass Goya selber, angesichts solch kritischer Arbeiten, einst von der Verfolgung, vor allem durch die Kirche, verschont blieb. Doch zu groß war schon sein Ruhm, zu mächtig seine Beschützer aus dem spanischen Königshaus, um Goya, den größten Maler Spaniens, der Ketzerei bezichtigen zu wollen. So ließ sich die Inquisition etwas neues einfallen.