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Macht und Zeit

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Ausnahmezustand und Alltag, Feiertage und Arbeitstag verdeutlichen die politische Dimension der Zeit. Revolutionen, Krisen und Ideologien erzeugen unterschiedliche Zeitvorstellungen, die in Konflikt geraten. Die Wechselwirkungen zwischen verschiedenen Rationalitäten schaffen immer wieder neue Zeiterfahrungen. Die Kosseleck’sche Multiplizität der temporalen Regime reicht nicht aus, um diese Dynamiken zu erfassen. In der Analyse wird die wechselseitige Konstitution von zeitlichen und politischen Ordnungen behandelt. Macht arrangiert und normiert zeitliche Regime, während Zeitlichkeit die Wirkung politischer Konzepte beeinflusst und deren Fragilität offenbart. Dan Edelstein, Stefanos Geroulanos und Natasha Wheatley entwickeln das Konzept der Chronozönose, um die Konflikte und Verflechtungen unterschiedlicher Zeitregime zu beleuchten. Der Zusammenstoß von Zeit und Macht kann zeitliche Hierarchien erzwingen, sie zum Einsturz bringen oder die Bedeutungen von Ästhetik, Anthropologie, Biologie und Religion neu definieren. Der prägnante Essay reflektiert das komplexe Verhältnis der Geschichtswissenschaft zur Zeit und geht auf die Herausforderungen der postkolonialen Kritik an der Geschichtsschreibung ein. Er bietet ein neues Verständnis der Bedeutung von Zeit in der Geschichte und transformiert die Horizonte der Geschichtsschreibung.

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Macht und Zeit, Stefanos Geroulanos

Język
Rok wydania
2023
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Macht und Zeit
Język
niemiecki
Rok wydania
2023
Oprawa
miękka
Liczba stron
128
ISBN10
3751890181
ISBN13
9783751890182
Seria
Tagi
Opis
Ausnahmezustand und Alltag, Feiertage und Arbeitstag verdeutlichen die politische Dimension der Zeit. Revolutionen, Krisen und Ideologien erzeugen unterschiedliche Zeitvorstellungen, die in Konflikt geraten. Die Wechselwirkungen zwischen verschiedenen Rationalitäten schaffen immer wieder neue Zeiterfahrungen. Die Kosseleck’sche Multiplizität der temporalen Regime reicht nicht aus, um diese Dynamiken zu erfassen. In der Analyse wird die wechselseitige Konstitution von zeitlichen und politischen Ordnungen behandelt. Macht arrangiert und normiert zeitliche Regime, während Zeitlichkeit die Wirkung politischer Konzepte beeinflusst und deren Fragilität offenbart. Dan Edelstein, Stefanos Geroulanos und Natasha Wheatley entwickeln das Konzept der Chronozönose, um die Konflikte und Verflechtungen unterschiedlicher Zeitregime zu beleuchten. Der Zusammenstoß von Zeit und Macht kann zeitliche Hierarchien erzwingen, sie zum Einsturz bringen oder die Bedeutungen von Ästhetik, Anthropologie, Biologie und Religion neu definieren. Der prägnante Essay reflektiert das komplexe Verhältnis der Geschichtswissenschaft zur Zeit und geht auf die Herausforderungen der postkolonialen Kritik an der Geschichtsschreibung ein. Er bietet ein neues Verständnis der Bedeutung von Zeit in der Geschichte und transformiert die Horizonte der Geschichtsschreibung.