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Ausgegrenzt: Entlassungen an den deutschen Universitäten im Nationalsozialismus

Biogramme und kollektivbiografische Analyse

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  • 531 stron
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Die Vertreibung zahlreicher Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler durch die brutale Exklusionspolitik des NS-Regimes und die dadurch ausgelösten internationalen Migrationsbewegungen gelten zu Recht als bedeutsame Zäsur in der Wissenschaftsgeschichte des 20. Jahrhunderts. Auch wenn es übertrieben ist, von einer „geistigen Enthauptung Deutschlands“ zu sprechen, wie in älteren Publikationen zu lesen war, führte die 1933 einsetzende „Säuberung“ der deutschen Universitäten zu einem beträchtlichen Verlust an wissenschaftlicher Substanz. Das Buch informiert erstmals für alle deutschen Universitäten über die Dimensionen und Konturen dieses Prozesses. Im Zentrum stehen fast 1.300 Biogramme vertriebener Hochschullehrer, die in der Einleitung kollektivbiografisch ausgewertet werden. Die Biogramme geben Auskunft über den akademischen Status der Betroffenen, über die Religionszugehörigkeit, die Mitgliedschaft in politischen Parteien sowie über die Entlassungsgründe, gegebenenfalls auch über KZ-Haft, Emigration und Remigration. Schließlich finden sich in dem Buch die Namen jener Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die Opfer nationalsozialistischer Vernichtungspolitik wurden oder nach der Entlassung Suizid begingen. Jetzt auch als Datenbank: Vertreibungen aus den deutschen Universitäten im Nationalsozialismus

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Ausgegrenzt: Entlassungen an den deutschen Universitäten im Nationalsozialismus, Michael Grüttner

Język
Rok wydania
2023
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Ausgegrenzt: Entlassungen an den deutschen Universitäten im Nationalsozialismus
Podtytuł
Biogramme und kollektivbiografische Analyse
Język
niemiecki
Rok wydania
2023
Oprawa
twarda
Liczba stron
531
ISBN10
3111236781
ISBN13
9783111236780
Seria
Tagi
Opis
Die Vertreibung zahlreicher Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler durch die brutale Exklusionspolitik des NS-Regimes und die dadurch ausgelösten internationalen Migrationsbewegungen gelten zu Recht als bedeutsame Zäsur in der Wissenschaftsgeschichte des 20. Jahrhunderts. Auch wenn es übertrieben ist, von einer „geistigen Enthauptung Deutschlands“ zu sprechen, wie in älteren Publikationen zu lesen war, führte die 1933 einsetzende „Säuberung“ der deutschen Universitäten zu einem beträchtlichen Verlust an wissenschaftlicher Substanz. Das Buch informiert erstmals für alle deutschen Universitäten über die Dimensionen und Konturen dieses Prozesses. Im Zentrum stehen fast 1.300 Biogramme vertriebener Hochschullehrer, die in der Einleitung kollektivbiografisch ausgewertet werden. Die Biogramme geben Auskunft über den akademischen Status der Betroffenen, über die Religionszugehörigkeit, die Mitgliedschaft in politischen Parteien sowie über die Entlassungsgründe, gegebenenfalls auch über KZ-Haft, Emigration und Remigration. Schließlich finden sich in dem Buch die Namen jener Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die Opfer nationalsozialistischer Vernichtungspolitik wurden oder nach der Entlassung Suizid begingen. Jetzt auch als Datenbank: Vertreibungen aus den deutschen Universitäten im Nationalsozialismus