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Sekundärnutzung von Sozialdaten für die Forschung und Planung

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Die Gesundheitsforschung steht durch die Vielzahl gesundheitsrelevanter Daten und den technologischen Fortschritt vor grundlegenden Veränderungen. Besonders in Deutschland rückten die SARS-CoV-2-Pandemie und gesetzgeberische Aktivitäten in den Jahren 2020 und 2021 das Thema in den Fokus. Der Gesetzgeber erweiterte die Möglichkeiten zur Sekundärnutzung von Sozialdaten und stellte sich der Herausforderung, wie er im Sinne des Gemeinwohls in das informationelle Selbstbestimmungsrecht des Einzelnen eingreifen kann. Dabei ist die effiziente Versorgung in der Gesetzlichen Krankenversicherung und der Sozialen Pflegeversicherung im Spannungsfeld zwischen Forschungsfreiheit und dem Schutz der individuellen Rechte zu betrachten. Die Verpflichtung, mit den begrenzten Ressourcen des Gesundheitssystems verantwortungsvoll umzugehen, erfordert die Einbeziehung wissenschaftlicher Erkenntnisse. In der Praxis herrscht jedoch Unsicherheit darüber, in welchem Umfang Sozialdaten für Forschungs- und Planungszwecke genutzt werden dürfen. Anna-Lina Döpke beleuchtet diese Fragen aus der Perspektive der Datenverarbeiter und analysiert die Möglichkeiten und Grenzen der Sekundärnutzung. Neben der Datenschutz-Grundverordnung sind auch nationale Vorschriften des Sozialdatenschutzes relevant. Die Komplexität und Dynamik des Sozialrechts stellen eine besondere Herausforderung dar. Das Werk bietet Orientierung in der Normenpluralität, zeigt Widersprüche der a

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Sekundärnutzung von Sozialdaten für die Forschung und Planung, Anna-Lina Döpke

Język
Rok wydania
2023
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Tytuł
Sekundärnutzung von Sozialdaten für die Forschung und Planung
Język
niemiecki
ISBN10
3955990761
ISBN13
9783955990763
Seria
Opis
Die Gesundheitsforschung steht durch die Vielzahl gesundheitsrelevanter Daten und den technologischen Fortschritt vor grundlegenden Veränderungen. Besonders in Deutschland rückten die SARS-CoV-2-Pandemie und gesetzgeberische Aktivitäten in den Jahren 2020 und 2021 das Thema in den Fokus. Der Gesetzgeber erweiterte die Möglichkeiten zur Sekundärnutzung von Sozialdaten und stellte sich der Herausforderung, wie er im Sinne des Gemeinwohls in das informationelle Selbstbestimmungsrecht des Einzelnen eingreifen kann. Dabei ist die effiziente Versorgung in der Gesetzlichen Krankenversicherung und der Sozialen Pflegeversicherung im Spannungsfeld zwischen Forschungsfreiheit und dem Schutz der individuellen Rechte zu betrachten. Die Verpflichtung, mit den begrenzten Ressourcen des Gesundheitssystems verantwortungsvoll umzugehen, erfordert die Einbeziehung wissenschaftlicher Erkenntnisse. In der Praxis herrscht jedoch Unsicherheit darüber, in welchem Umfang Sozialdaten für Forschungs- und Planungszwecke genutzt werden dürfen. Anna-Lina Döpke beleuchtet diese Fragen aus der Perspektive der Datenverarbeiter und analysiert die Möglichkeiten und Grenzen der Sekundärnutzung. Neben der Datenschutz-Grundverordnung sind auch nationale Vorschriften des Sozialdatenschutzes relevant. Die Komplexität und Dynamik des Sozialrechts stellen eine besondere Herausforderung dar. Das Werk bietet Orientierung in der Normenpluralität, zeigt Widersprüche der a