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Materialistischer Queer-Feminismus

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Ein materialistischer und ein queertheoretischer Feminismus werden oft als unvereinbar betrachtet. Der materialistische Feminismus basiert auf einer marxistischen Tradition, die gesellschaftliche Strukturen in den Vordergrund stellt, während die queerfeministische Theorie, aus poststrukturalistischen Überlegungen heraus, die gesellschaftliche Konstruktion von Geschlecht thematisiert. Diese Differenz wird durch den Widerspruch zwischen Klassen- und Identitätspolitik verstärkt. Klassenpolitik ignoriert häufig andere Ungleichheiten wie Geschlecht und Sexualität, während Identitätspolitik kritisiert wird, Kapital- und Klassenverhältnisse nicht zu berücksichtigen. Die Unterschiede werden überbetont, anstatt gemeinsame Ansätze für eine emanzipatorische queer-feministische und antikapitalistische Politik zu finden. Dieses Buch bietet eine Einführung in die Grundlagen eines queerfeministischen Materialismus und zeigt anhand aktueller Debatten zu trans- und queerem Marxismus, wie eine emanzipatorische Theoriebildung jenseits des vermeintlichen Widerspruchs zwischen Queer und Klasse möglich ist. Mit Beiträgen von renommierten Autor:innen, die sowohl legendäre Texte als auch neue Perspektiven präsentieren, regt es dazu an, die kapitalistische Vergeschlechtlichung zu überwinden.

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Materialistischer Queer-Feminismus, Friederike Beier

Język
Rok wydania
2023
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Materialistischer Queer-Feminismus
Język
niemiecki
Rok wydania
2023
Oprawa
miękka
Liczba stron
240
ISBN10
3897713667
ISBN13
9783897713666
Seria
Tagi
Ocena
5 z 5
Opis
Ein materialistischer und ein queertheoretischer Feminismus werden oft als unvereinbar betrachtet. Der materialistische Feminismus basiert auf einer marxistischen Tradition, die gesellschaftliche Strukturen in den Vordergrund stellt, während die queerfeministische Theorie, aus poststrukturalistischen Überlegungen heraus, die gesellschaftliche Konstruktion von Geschlecht thematisiert. Diese Differenz wird durch den Widerspruch zwischen Klassen- und Identitätspolitik verstärkt. Klassenpolitik ignoriert häufig andere Ungleichheiten wie Geschlecht und Sexualität, während Identitätspolitik kritisiert wird, Kapital- und Klassenverhältnisse nicht zu berücksichtigen. Die Unterschiede werden überbetont, anstatt gemeinsame Ansätze für eine emanzipatorische queer-feministische und antikapitalistische Politik zu finden. Dieses Buch bietet eine Einführung in die Grundlagen eines queerfeministischen Materialismus und zeigt anhand aktueller Debatten zu trans- und queerem Marxismus, wie eine emanzipatorische Theoriebildung jenseits des vermeintlichen Widerspruchs zwischen Queer und Klasse möglich ist. Mit Beiträgen von renommierten Autor:innen, die sowohl legendäre Texte als auch neue Perspektiven präsentieren, regt es dazu an, die kapitalistische Vergeschlechtlichung zu überwinden.