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Stichwörter für die kritische Praxis

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Das Sprechen über Literatur umfasst viele Facetten. Die Literaturwissenschaft nutzt ein technisch definiertes Vokabular, während im alltäglichen Austausch oft Begriffe und Bilder vorkommen, die in Standardlexika selten zu finden sind. Fragen wie: Erzeugt ein Text einen Vibe? Gibt es eine literarische Form der Ansteckung? Was bedeutet es, wenn Leser ihr Verhältnis zum Text als intim empfinden? Diese alltäglichen Begriffe beeinflussen, wie wir über Literatur nachdenken und sprechen. Der vorliegende Band versammelt eine Auswahl solcher Begriffe, die in der Literaturtheorie noch nicht fest verankert sind. In neunzehn Einzelbeiträgen werden diese Begriffe näher untersucht und experimentell eingesetzt. Die Autor:innen, aus Wissenschaft und Literatur, widmen sich jeweils einem relevanten Stichwort. Neben genealogischen Betrachtungen und begrifflichen Differenzierungen wird auch die Rolle dieser Stichwörter für die eigene kritische oder poetische Praxis thematisiert. Die Beiträge werfen spezifische Fragen über das Lesen und Schreiben in einer sich wandelnden Zeit auf. Ziel ist es, unser poetologisches Begriffsinventar zu erweitern und zu erneuern, um die Transformationsprozesse in der Literatur besser zu verstehen.

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Stichwörter für die kritische Praxis, Simon Schleusener

Język
Rok wydania
2023
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Tytuł
Stichwörter für die kritische Praxis
Język
niemiecki
Rok wydania
2023
ISBN10
3035806640
ISBN13
9783035806649
Seria
Opis
Das Sprechen über Literatur umfasst viele Facetten. Die Literaturwissenschaft nutzt ein technisch definiertes Vokabular, während im alltäglichen Austausch oft Begriffe und Bilder vorkommen, die in Standardlexika selten zu finden sind. Fragen wie: Erzeugt ein Text einen Vibe? Gibt es eine literarische Form der Ansteckung? Was bedeutet es, wenn Leser ihr Verhältnis zum Text als intim empfinden? Diese alltäglichen Begriffe beeinflussen, wie wir über Literatur nachdenken und sprechen. Der vorliegende Band versammelt eine Auswahl solcher Begriffe, die in der Literaturtheorie noch nicht fest verankert sind. In neunzehn Einzelbeiträgen werden diese Begriffe näher untersucht und experimentell eingesetzt. Die Autor:innen, aus Wissenschaft und Literatur, widmen sich jeweils einem relevanten Stichwort. Neben genealogischen Betrachtungen und begrifflichen Differenzierungen wird auch die Rolle dieser Stichwörter für die eigene kritische oder poetische Praxis thematisiert. Die Beiträge werfen spezifische Fragen über das Lesen und Schreiben in einer sich wandelnden Zeit auf. Ziel ist es, unser poetologisches Begriffsinventar zu erweitern und zu erneuern, um die Transformationsprozesse in der Literatur besser zu verstehen.