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Kategoriale Kritik

Zur Bedeutung von Kategorie und Begriff in der dialektischen Methode bei Marx

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  • 287 stron
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Bis heute ist ungeklärt, was Kategorien im marxschen Sinne eigentlich sind und welche methodische Funktion sie besitzen, und das, obwohl Marx seine Methode selbst als eine »Kritik der ökonomischen Kategorien« bezeichnet hat. Franz Heilgendorff schließt diese Lücke. Vor dem Hintergrund einer Re-Interpretation des marxschen »Kapitals« zeigt er, dass bereits die Verwissenschaftlichung der Metaphysik bei Hegel eine Form der Kategorienkritik ist. Nicht nur die erkenntnistheoretischen Elemente einer Theorie, die für sich beansprucht, die Wirklichkeit zu revolutionieren, werden so freigelegt. Nachvollziehbar wird die Transformation von Philosophie in Gesellschaftskritik – oder, wie Marx es nannte, das »Rationelle« an Hegels dialektischer Methode. Marx’ Verständnis von Dialektik, so Heiligendorff, zeichnet sich durch das Verhältnis von Begriff und Kategorie aus. Im Zentrum kategorialer Kritik steht demnach die Frage nach der Konstitution von Gesellschaft und ihrer gedanklichen Reproduktion – einer Denkform, die Wissenschaft, Ideologiekritik und jene in Marx’ »Thesen zu Feuerbach« angemahnte praktisch-kritische Tätigkeit in sich vereint.

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Kategoriale Kritik, Franz Heilgendorff

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Rok wydania
2023
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Kategoriale Kritik
Podtytuł
Zur Bedeutung von Kategorie und Begriff in der dialektischen Methode bei Marx
Język
niemiecki
Wydawca
Dietz
Rok wydania
2023
Oprawa
miękka
Liczba stron
287
ISBN10
3320024116
ISBN13
9783320024116
Seria
Tagi
Opis
Bis heute ist ungeklärt, was Kategorien im marxschen Sinne eigentlich sind und welche methodische Funktion sie besitzen, und das, obwohl Marx seine Methode selbst als eine »Kritik der ökonomischen Kategorien« bezeichnet hat. Franz Heilgendorff schließt diese Lücke. Vor dem Hintergrund einer Re-Interpretation des marxschen »Kapitals« zeigt er, dass bereits die Verwissenschaftlichung der Metaphysik bei Hegel eine Form der Kategorienkritik ist. Nicht nur die erkenntnistheoretischen Elemente einer Theorie, die für sich beansprucht, die Wirklichkeit zu revolutionieren, werden so freigelegt. Nachvollziehbar wird die Transformation von Philosophie in Gesellschaftskritik – oder, wie Marx es nannte, das »Rationelle« an Hegels dialektischer Methode. Marx’ Verständnis von Dialektik, so Heiligendorff, zeichnet sich durch das Verhältnis von Begriff und Kategorie aus. Im Zentrum kategorialer Kritik steht demnach die Frage nach der Konstitution von Gesellschaft und ihrer gedanklichen Reproduktion – einer Denkform, die Wissenschaft, Ideologiekritik und jene in Marx’ »Thesen zu Feuerbach« angemahnte praktisch-kritische Tätigkeit in sich vereint.