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Zwischen sakral und profan – Umnutzung von Kirchen der Nachkriegsmoderne

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Kirchen der Nachkriegsmoderne, oft in Betonbauweise errichtet, sind in der Bevölkerung wenig beliebt und stehen häufig leer. Viele dieser relativ jungen Sakralbauten in Deutschland wurden bereits geschlossen und verkauft. Mit dem Wechsel der Besitzverhältnisse durchlaufen sie einen Transformationsprozess, der die Kirchenarchitektur der Zweiten Moderne neu hinterfragt. Welche gesellschaftlichen Werte prägten die damaligen Architekten? Wie kann ein bestehender Sakralbau in einen Profanbau umgewandelt werden? Ist es sinnvoll, ehemals kirchliche Bereiche wie den Altarraum zu berücksichtigen? Die Publikation untersucht detailliert vier bereits umgesetzte Umnutzungen katholischer Kirchen aus den 1960er Jahren in deutschen Großstädten sowie eine ehemals evangelische Kirche, die seit 2018 als Moschee dient. Heute verändern Einbauten das hallenartige Innere dieser ehemaligen Sakralbauten, während Fassadenschnitte und bauliche Erweiterungen Lichtverhältnisse und Raumaufteilung beeinflussen. Neue Baustoffe ergänzen die alte Materialität, und oft wird das umliegende Grundstück bebaut, was den ehemaligen Kirchen eine neue Präsenz im Stadtraum verleiht. Das Ergebnis dieses inneren und äußeren Wandels ist ein neuer, hybrider Gebäudetyp, der sich traditionellen architektonischen Klassifizierungssystemen entzieht.

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Zwischen sakral und profan – Umnutzung von Kirchen der Nachkriegsmoderne, Hanna Dölle

Język
Rok wydania
2023
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Zwischen sakral und profan – Umnutzung von Kirchen der Nachkriegsmoderne
Język
niemiecki
Oprawa
twarda
ISBN10
3957733073
ISBN13
9783957733078
Seria
Opis
Kirchen der Nachkriegsmoderne, oft in Betonbauweise errichtet, sind in der Bevölkerung wenig beliebt und stehen häufig leer. Viele dieser relativ jungen Sakralbauten in Deutschland wurden bereits geschlossen und verkauft. Mit dem Wechsel der Besitzverhältnisse durchlaufen sie einen Transformationsprozess, der die Kirchenarchitektur der Zweiten Moderne neu hinterfragt. Welche gesellschaftlichen Werte prägten die damaligen Architekten? Wie kann ein bestehender Sakralbau in einen Profanbau umgewandelt werden? Ist es sinnvoll, ehemals kirchliche Bereiche wie den Altarraum zu berücksichtigen? Die Publikation untersucht detailliert vier bereits umgesetzte Umnutzungen katholischer Kirchen aus den 1960er Jahren in deutschen Großstädten sowie eine ehemals evangelische Kirche, die seit 2018 als Moschee dient. Heute verändern Einbauten das hallenartige Innere dieser ehemaligen Sakralbauten, während Fassadenschnitte und bauliche Erweiterungen Lichtverhältnisse und Raumaufteilung beeinflussen. Neue Baustoffe ergänzen die alte Materialität, und oft wird das umliegende Grundstück bebaut, was den ehemaligen Kirchen eine neue Präsenz im Stadtraum verleiht. Das Ergebnis dieses inneren und äußeren Wandels ist ein neuer, hybrider Gebäudetyp, der sich traditionellen architektonischen Klassifizierungssystemen entzieht.