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Männlichkeit verraten!

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Das Verhältnis von Männlichkeit, Männern und Feminismus wird derzeit intensiv diskutiert, wobei Konzepte wie ‚Profeminismus‘ und die antisexistische Männerbewegung neu belebt werden. Insbesondere der Begriff ‚kritische Männlichkeit‘ bringt neue Ansätze hervor, die das Verhältnis zwischen Männlichkeit und feministischer Kritik angehen wollen. Doch bei genauerem Hinsehen zeigt sich, dass diese Debatte oft nur eine Fortsetzung bestehender Probleme ist. Die Diskussion wird dominiert von popfeministischer Lebensberatung und dem innerlichen Moralismus des Privilegiencheckens, während der Versuch, cis Männern feministische Kritik schmackhaft zu machen, oft scheitert. Unter dem Label ‚kritische Männlichkeit‘ verbirgt sich häufig ein individualisiertes Programm zur Resouveränisierung verunsicherter Männer. Feministische Kritik wird in einem schlechten Sinne vereinnahmt, um ihre Konsequenzen zu umgehen, diesmal jedoch mit ‚korrektem‘ Vokabular und einer profeministischen Pseudo-Praxis. Der provokante Essay bricht mit Versöhnlichkeit und geht in die Konfrontation. Er ist das Ergebnis von über fünf Jahren Frust und analytischer Wut über Männlichkeit in der Linken und deren Umgang mit dem neuen Profeminismus. Der Text verbindet Beobachtung, Polemik, Analyse und Intervention, um eine organisierte Männlichkeitskritik zu fördern, die Männlichkeit nicht erkunden oder stärken, sondern als konkretes Problem institutionalisieren will.

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Männlichkeit verraten!, Kim Posster

Język
Rok wydania
2023
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Männlichkeit verraten!
Język
niemiecki
Rok wydania
2023
Oprawa
miękka
Liczba stron
112
ISBN10
3958084265
ISBN13
9783958084261
Seria
Tagi
Ocena
3,35 z 5
Opis
Das Verhältnis von Männlichkeit, Männern und Feminismus wird derzeit intensiv diskutiert, wobei Konzepte wie ‚Profeminismus‘ und die antisexistische Männerbewegung neu belebt werden. Insbesondere der Begriff ‚kritische Männlichkeit‘ bringt neue Ansätze hervor, die das Verhältnis zwischen Männlichkeit und feministischer Kritik angehen wollen. Doch bei genauerem Hinsehen zeigt sich, dass diese Debatte oft nur eine Fortsetzung bestehender Probleme ist. Die Diskussion wird dominiert von popfeministischer Lebensberatung und dem innerlichen Moralismus des Privilegiencheckens, während der Versuch, cis Männern feministische Kritik schmackhaft zu machen, oft scheitert. Unter dem Label ‚kritische Männlichkeit‘ verbirgt sich häufig ein individualisiertes Programm zur Resouveränisierung verunsicherter Männer. Feministische Kritik wird in einem schlechten Sinne vereinnahmt, um ihre Konsequenzen zu umgehen, diesmal jedoch mit ‚korrektem‘ Vokabular und einer profeministischen Pseudo-Praxis. Der provokante Essay bricht mit Versöhnlichkeit und geht in die Konfrontation. Er ist das Ergebnis von über fünf Jahren Frust und analytischer Wut über Männlichkeit in der Linken und deren Umgang mit dem neuen Profeminismus. Der Text verbindet Beobachtung, Polemik, Analyse und Intervention, um eine organisierte Männlichkeitskritik zu fördern, die Männlichkeit nicht erkunden oder stärken, sondern als konkretes Problem institutionalisieren will.