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Wer war Fritz Kittel – Dokumente und Kurzbiografien

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    Fast 600 000 Menschen arbeiteten 1933 für die Deutsche Reichsbahn. Die Frage der Schriftstellerin Esther Dischereit nach einem von ihnen stand am Anfang der gemeinsamen Ausstellung mit der Historischen Sammlung der Deutschen Bahn AG. Der Eisenbahner Fritz Kittel hatte 1944 ihre Mutter Hella Zacharias und deren Tochter Hannelore versteckt. Es gab nur wenige Reichsbahnbeschäftigte, die den im Nationalsozialismus verfolgten Jüdinnen und Juden halfen zu überleben. Auch die vermutlich 5000 Beschäftigten, die als Juden verfolgt wurden, konnten nicht auf Hilfe von Kollegen bauen. So blieb die Erinnerung an jüdische Kollegen, die entweder ins Exil gezwungen oder aber deportiert und ermordet wurden, nach dem Krieg 1945 bei den Eisenbahnen in West- und Ostdeutschland singulär. Die Frage nach Fritz Kittel wird heute gestellt. Sie verweist auf den Mut von Einzelnen und zugleich auf die Rolle der Reichsbahn, mit deren Zügen Millionen Menschen in den Tod transportiert wurden. Der Begleitband führt detailliert in die Ausstellung ein. Zahlreiche Dokumente und Kurzbiografien erinnern an das Wirken und das Schicksal jüdischer Beamter bei der Reichsbahn. Die Wanderausstellung wird vom 17. August bis 18. Oktober 2023 im Museum Judengasse des Jüdischen Museums Frankfurt gezeigt. Weitere Ausstellungsorte folgen.

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    Wer war Fritz Kittel – Dokumente und Kurzbiografien,

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    2023
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    Wer war Fritz Kittel – Dokumente und Kurzbiografien
    Język
    niemiecki
    Autorzy
    Oprawa
    miękka
    Liczba stron
    56
    ISBN10
    3955656179
    ISBN13
    9783955656171
    Seria
    Tagi
    Opis
    Fast 600 000 Menschen arbeiteten 1933 für die Deutsche Reichsbahn. Die Frage der Schriftstellerin Esther Dischereit nach einem von ihnen stand am Anfang der gemeinsamen Ausstellung mit der Historischen Sammlung der Deutschen Bahn AG. Der Eisenbahner Fritz Kittel hatte 1944 ihre Mutter Hella Zacharias und deren Tochter Hannelore versteckt. Es gab nur wenige Reichsbahnbeschäftigte, die den im Nationalsozialismus verfolgten Jüdinnen und Juden halfen zu überleben. Auch die vermutlich 5000 Beschäftigten, die als Juden verfolgt wurden, konnten nicht auf Hilfe von Kollegen bauen. So blieb die Erinnerung an jüdische Kollegen, die entweder ins Exil gezwungen oder aber deportiert und ermordet wurden, nach dem Krieg 1945 bei den Eisenbahnen in West- und Ostdeutschland singulär. Die Frage nach Fritz Kittel wird heute gestellt. Sie verweist auf den Mut von Einzelnen und zugleich auf die Rolle der Reichsbahn, mit deren Zügen Millionen Menschen in den Tod transportiert wurden. Der Begleitband führt detailliert in die Ausstellung ein. Zahlreiche Dokumente und Kurzbiografien erinnern an das Wirken und das Schicksal jüdischer Beamter bei der Reichsbahn. Die Wanderausstellung wird vom 17. August bis 18. Oktober 2023 im Museum Judengasse des Jüdischen Museums Frankfurt gezeigt. Weitere Ausstellungsorte folgen.