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Schwelgen dürft ihr

Musikbezogene Affektstrukturen im Laien-Pop-Chor

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  • 224 strony
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Chöre sind aus der deutschen Laienmusikszene ebenso wenig wegzudenken wie Berichte über mit dem gemeinsamen Singen einhergehende Gefühle. Was allerdings spielt sich in der Proben-Praxis von Chören im Hinblick auf gefühlsbezogene Phänomene ab? Welche Strukturen zeigen sich, wenn Affektivität nicht im Sinne privater Gefühlszustände, sondern als sozial gewachsenes Tun verstanden wird? Diesen Fragen widmet sich das vorliegende Buch, in dem die Praktiken eines Laien-Pop-Chors ethnographisch und mit Fokus auf affektivem Geschehen beforscht werden. Die praxistheoretisch fundierte Arbeit fokussiert dabei vor allem darauf, wie affektive Zuschreibungen in den Chorpraktiken sichtbar und als Mittel der Probenarbeit routinehaft eingesetzt werden. Ein Schwerpunkt liegt auf affektbezogenen Ansagen und davon ausgehend auf der Frage nach dem praktischen Wissen, das die Sänger*innen zu kompetenten Teilnehmer*innen ihrer Chor-Praxis macht. Das Potential praxeologischer Emotionskonzepte für die empirische Untersuchung musikbezogener Praxen manifestiert sich in detaillierten Fallanalysen der beforschten Praxis, die deren Affektivität nicht nur empirisch greifbar machen, sondern sie zugleich auch auf produktive Weise entmystifizieren.

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Schwelgen dürft ihr, Anna Rizzi

Język
Rok wydania
2023
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Schwelgen dürft ihr
Podtytuł
Musikbezogene Affektstrukturen im Laien-Pop-Chor
Język
niemiecki
Autorzy
Anna Rizzi
Rok wydania
2023
Oprawa
miękka
Liczba stron
224
ISBN10
3658421703
ISBN13
9783658421700
Seria
Opis
Chöre sind aus der deutschen Laienmusikszene ebenso wenig wegzudenken wie Berichte über mit dem gemeinsamen Singen einhergehende Gefühle. Was allerdings spielt sich in der Proben-Praxis von Chören im Hinblick auf gefühlsbezogene Phänomene ab? Welche Strukturen zeigen sich, wenn Affektivität nicht im Sinne privater Gefühlszustände, sondern als sozial gewachsenes Tun verstanden wird? Diesen Fragen widmet sich das vorliegende Buch, in dem die Praktiken eines Laien-Pop-Chors ethnographisch und mit Fokus auf affektivem Geschehen beforscht werden. Die praxistheoretisch fundierte Arbeit fokussiert dabei vor allem darauf, wie affektive Zuschreibungen in den Chorpraktiken sichtbar und als Mittel der Probenarbeit routinehaft eingesetzt werden. Ein Schwerpunkt liegt auf affektbezogenen Ansagen und davon ausgehend auf der Frage nach dem praktischen Wissen, das die Sänger*innen zu kompetenten Teilnehmer*innen ihrer Chor-Praxis macht. Das Potential praxeologischer Emotionskonzepte für die empirische Untersuchung musikbezogener Praxen manifestiert sich in detaillierten Fallanalysen der beforschten Praxis, die deren Affektivität nicht nur empirisch greifbar machen, sondern sie zugleich auch auf produktive Weise entmystifizieren.