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Föhntage : Roman

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  • 184 strony
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Kind sein bedeutet, ganz in der Gegenwart zu leben, die Dinge so zu nehmen, wie sie sind, die Dinge, die nicht da sind, nicht zu vermissen - und doch die Kälte der Leerstellen zu spüren. Lukas lebt in Innsbruck, als Kind freut er sich auf die Fußball-WM 1990 in Italien. Italien - das ist Türkischer Honig, Spielautomaten, Kastanien, Urlaub am Meer, Kopfrechnen zwischen Schilling und Lire. Italien muss aber noch etwas anderes sein, etwas Vergangenes, Bedrohliches. Was hat es mit den Narben des alten Lahner auf sich? Warum haben manche Südtiroler in Innsbruck eine „Neue Heimat“ gebraucht? Warum haben die Orte in Südtirol italienische und deutsche Namen? Josef Lahner weiß das alles, hat aber schon so lange darüber geschwiegen, dass Erinnertes, Erlebtes, Echtes und Erfundenes langsam verschwimmen. Südtirol ist für ihn nicht süß und klebrig, Südtirol ist Schmerz und Verlust, Verrat und Demütigung. Giuseppe Monte weiß vor allem, dass er sich in vielem geirrt hat. Er weiß, dass er damals als Carabiniere nicht so eindeutig auf der Seite des Rechts gestanden ist. Und er ahnt allmählich, dass beschwiegene Dinge nicht einfach ruhen. Ein Roman über eine Kindheit zwischen unschuldiger Begeisterung und der langsamen Erkenntnis, dass es eine Welt der Politik, Gewalt und Willkür jenseits der Geborgenheit gibt.

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Föhntage : Roman, Bernd Schuchter

Język
Rok wydania
2014
Oprawa
(twarda),
Stan książki
Dobry
Cena
1,44 zł

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4,5
Bardzo dobra
2 Ocena

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Tytuł
Föhntage : Roman
Język
niemiecki
Rok wydania
2014
Oprawa
twarda
Liczba stron
184
ISBN10
3992001202
ISBN13
9783992001200
Seria
Ocena
4,5 z 5
Opis
Kind sein bedeutet, ganz in der Gegenwart zu leben, die Dinge so zu nehmen, wie sie sind, die Dinge, die nicht da sind, nicht zu vermissen - und doch die Kälte der Leerstellen zu spüren. Lukas lebt in Innsbruck, als Kind freut er sich auf die Fußball-WM 1990 in Italien. Italien - das ist Türkischer Honig, Spielautomaten, Kastanien, Urlaub am Meer, Kopfrechnen zwischen Schilling und Lire. Italien muss aber noch etwas anderes sein, etwas Vergangenes, Bedrohliches. Was hat es mit den Narben des alten Lahner auf sich? Warum haben manche Südtiroler in Innsbruck eine „Neue Heimat“ gebraucht? Warum haben die Orte in Südtirol italienische und deutsche Namen? Josef Lahner weiß das alles, hat aber schon so lange darüber geschwiegen, dass Erinnertes, Erlebtes, Echtes und Erfundenes langsam verschwimmen. Südtirol ist für ihn nicht süß und klebrig, Südtirol ist Schmerz und Verlust, Verrat und Demütigung. Giuseppe Monte weiß vor allem, dass er sich in vielem geirrt hat. Er weiß, dass er damals als Carabiniere nicht so eindeutig auf der Seite des Rechts gestanden ist. Und er ahnt allmählich, dass beschwiegene Dinge nicht einfach ruhen. Ein Roman über eine Kindheit zwischen unschuldiger Begeisterung und der langsamen Erkenntnis, dass es eine Welt der Politik, Gewalt und Willkür jenseits der Geborgenheit gibt.