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Handlung und Struktur

Zur Wissenschaftstheorie der Kulturwissenschaften

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  • 291 stron
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Im Gegensatz zur Wissenschaftstheorie der Naturwissenschaften hat sich die Diskussion der Kulturwissenschaften nicht zu einer eigenständigen philosophischen Disziplin entwickelt, sondern ist in vielfältige Argumentationen zu spezifischen Themen und Aspekten zerfallen. Oft wird sie nur durch die Kontinuität ihrer Kontroversen zusammengehalten. Oswald Schwemmers Untersuchungen zur Wissenschaftstheorie der Kulturwissenschaften zielen nicht darauf ab, eine systematische Einheit zu präsentieren, die nicht existiert. Stattdessen belassen sie diese Theorie in ihrer historischen Einheit, indem sie die Kontroversen nachzeichnen, aus denen sie hervorgegangen ist, und sich mit Problemen der Kulturwissenschaften befassen, die diese Kontroversen ausgelöst haben. Die vier Kapitel widmen sich den Kontroversen über den Handlungsbegriff, die Rolle von Korrelationen und Interpretationen in kulturwissenschaftlichen Erklärungen, methodischen Regeln für eine kulturwissenschaftliche Empirie sowie den unterschiedlichen Grundverständnissen unserer Handlungs- und Lebenswirklichkeit. Diese Kontroversen werden nicht nur als Positionskämpfe dargestellt, sondern auch als Perspektivenwechsel, der es ermöglicht, verschiedene Seiten eines Problems zu betrachten und eine neue Sichtweise zu eröffnen.

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Handlung und Struktur, Oswald Schwemmer

Język
Rok wydania
1987
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Tytuł
Handlung und Struktur
Podtytuł
Zur Wissenschaftstheorie der Kulturwissenschaften
Język
niemiecki
Wydawca
Suhrkamp
Rok wydania
1987
Liczba stron
291
ISBN10
3518282697
ISBN13
9783518282694
Seria
Opis
Im Gegensatz zur Wissenschaftstheorie der Naturwissenschaften hat sich die Diskussion der Kulturwissenschaften nicht zu einer eigenständigen philosophischen Disziplin entwickelt, sondern ist in vielfältige Argumentationen zu spezifischen Themen und Aspekten zerfallen. Oft wird sie nur durch die Kontinuität ihrer Kontroversen zusammengehalten. Oswald Schwemmers Untersuchungen zur Wissenschaftstheorie der Kulturwissenschaften zielen nicht darauf ab, eine systematische Einheit zu präsentieren, die nicht existiert. Stattdessen belassen sie diese Theorie in ihrer historischen Einheit, indem sie die Kontroversen nachzeichnen, aus denen sie hervorgegangen ist, und sich mit Problemen der Kulturwissenschaften befassen, die diese Kontroversen ausgelöst haben. Die vier Kapitel widmen sich den Kontroversen über den Handlungsbegriff, die Rolle von Korrelationen und Interpretationen in kulturwissenschaftlichen Erklärungen, methodischen Regeln für eine kulturwissenschaftliche Empirie sowie den unterschiedlichen Grundverständnissen unserer Handlungs- und Lebenswirklichkeit. Diese Kontroversen werden nicht nur als Positionskämpfe dargestellt, sondern auch als Perspektivenwechsel, der es ermöglicht, verschiedene Seiten eines Problems zu betrachten und eine neue Sichtweise zu eröffnen.