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Die sozialpädagogische Ordnung der Familie

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Der Band fasst zentrale Ergebnisse der sozialwissenschaftlichen Familienforschung zusammen und betont die Notwendigkeit einer aktiven Handlungsperspektive in der Sozialen Arbeit. Der zunehmende Fokus auf den Familienbezug in der Praxis erfordert eine kritische Auseinandersetzung mit dem restaurativen Familialismus. Die „bürgerliche Kleinfamilie“ wird dabei zum zentralen Bezugspunkt staatlicher Familien- und Sozialpolitik erhoben, während alternative Lebensformen und deren Bedingungen für Kinder, Partnerschaft oder Haushaltsführung weitgehend ignoriert werden. Diese einseitige Familienpolitik fördert eine verkürzte Sichtweise, die die Grundlage für eine sozialpädagogische Ordnung der Familie bildet. Der Band fordert eine Entkopplung der Sozialen Arbeit von der sozialstaatlichen Ausrichtung auf die Normalfamilie sowie eine selbstkritische Überprüfung der Arbeitsweisen, um adäquat auf die Probleme und Krisen familiärer Lebensweisen reagieren zu können. Die Beiträge behandeln Themen wie den Wandel familialer Lebensweisen, die Herausforderungen der Individualisierung, familiäre Gewalt und die Auswirkungen moderner Familienpolitik auf Frauen. Zudem werden sozialpädagogische Interventionen und Hilfsangebote für Klienten der Familienfürsorge diskutiert. Abschließend wird die sozialpädagogische Ordnung der Familie als gesellschaftliche Verpflichtung thematisiert.

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Die sozialpädagogische Ordnung der Familie, Maria Eleonora Karsten

Język
Rok wydania
1987
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Die sozialpädagogische Ordnung der Familie
Język
niemiecki
Rok wydania
1987
Oprawa
miękka
Liczba stron
231
ISBN10
3779906740
ISBN13
9783779906742
Seria
Opis
Der Band fasst zentrale Ergebnisse der sozialwissenschaftlichen Familienforschung zusammen und betont die Notwendigkeit einer aktiven Handlungsperspektive in der Sozialen Arbeit. Der zunehmende Fokus auf den Familienbezug in der Praxis erfordert eine kritische Auseinandersetzung mit dem restaurativen Familialismus. Die „bürgerliche Kleinfamilie“ wird dabei zum zentralen Bezugspunkt staatlicher Familien- und Sozialpolitik erhoben, während alternative Lebensformen und deren Bedingungen für Kinder, Partnerschaft oder Haushaltsführung weitgehend ignoriert werden. Diese einseitige Familienpolitik fördert eine verkürzte Sichtweise, die die Grundlage für eine sozialpädagogische Ordnung der Familie bildet. Der Band fordert eine Entkopplung der Sozialen Arbeit von der sozialstaatlichen Ausrichtung auf die Normalfamilie sowie eine selbstkritische Überprüfung der Arbeitsweisen, um adäquat auf die Probleme und Krisen familiärer Lebensweisen reagieren zu können. Die Beiträge behandeln Themen wie den Wandel familialer Lebensweisen, die Herausforderungen der Individualisierung, familiäre Gewalt und die Auswirkungen moderner Familienpolitik auf Frauen. Zudem werden sozialpädagogische Interventionen und Hilfsangebote für Klienten der Familienfürsorge diskutiert. Abschließend wird die sozialpädagogische Ordnung der Familie als gesellschaftliche Verpflichtung thematisiert.