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Tyrannei und Herrschaft

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Schon zwischen dem primitiven Stammestum und der archaischen Zivilisation in der Antike muß es - so die universale These des amerikanischen Soziologen Eli Sagan - eine Zwischenstufe gegeben haben: die . Diese war bereits zentralistisch und hier­archisch gegliedert, allerdings tyrannisch und ohne eige­ne Schriftsprache. Am Beispiel dreier Kul­turen Afrikas und der Südsee - Buganda, Tahiti, Hawaii im 19. Jahrhundert, die kurz nach ihrer Entdeckung durch weiße Forscher und Missionare aufhörten zu existie­ren - wird eine solche Transition zwischen einfacher Gesellschaft und modernem Staat anschaulich beschrie­ben. Dieses nicht nur sozialhistorisch zu rekonstruieren, sondern die Evolution der Gesellschaft zu projizieren auf die Stufen der kindlichen Entwicklung aus psychoanalytischer Sicht, ist ein wesentliches Anliegen dieses Buches. Warum sich unsere Zivilisation aus derart tyrannischen und destruktiven Herrschaftsformen entwickelte, deren Spuren heute noch sichtbar sind, kann nicht allein mit evolutionä­ren bzw. revolutionären Prozessen erklärt werden. Diese hinreißende Studie der Gesellschaft in Vergangenheit und Gegenwart vermittelt Einsichten, die den Leser zu einer Revision mancher liebgewonnenen Vorstellung vom und anderen Menschen zwingt.

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Tyrannei und Herrschaft, Eli Sagan

Język
Rok wydania
1987
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Tyrannei und Herrschaft
Język
niemiecki
Autorzy
Eli Sagan
Wydawca
Rowohlt
Rok wydania
1987
Oprawa
miękka
ISBN10
3499554437
ISBN13
9783499554438
Seria
Oryginalna nazwa
At the dawn of tyranny
Opis
Schon zwischen dem primitiven Stammestum und der archaischen Zivilisation in der Antike muß es - so die universale These des amerikanischen Soziologen Eli Sagan - eine Zwischenstufe gegeben haben: die . Diese war bereits zentralistisch und hier­archisch gegliedert, allerdings tyrannisch und ohne eige­ne Schriftsprache. Am Beispiel dreier Kul­turen Afrikas und der Südsee - Buganda, Tahiti, Hawaii im 19. Jahrhundert, die kurz nach ihrer Entdeckung durch weiße Forscher und Missionare aufhörten zu existie­ren - wird eine solche Transition zwischen einfacher Gesellschaft und modernem Staat anschaulich beschrie­ben. Dieses nicht nur sozialhistorisch zu rekonstruieren, sondern die Evolution der Gesellschaft zu projizieren auf die Stufen der kindlichen Entwicklung aus psychoanalytischer Sicht, ist ein wesentliches Anliegen dieses Buches. Warum sich unsere Zivilisation aus derart tyrannischen und destruktiven Herrschaftsformen entwickelte, deren Spuren heute noch sichtbar sind, kann nicht allein mit evolutionä­ren bzw. revolutionären Prozessen erklärt werden. Diese hinreißende Studie der Gesellschaft in Vergangenheit und Gegenwart vermittelt Einsichten, die den Leser zu einer Revision mancher liebgewonnenen Vorstellung vom und anderen Menschen zwingt.