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Jakob Lorber

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Karl Gottfried Ritter von Leitner (1800-1890), ein bekannter Grazer Dichter, war ein enger Freund von Jakob Lorber und begleitete ihn über fast 25 Jahre. Als Biograph Lorbers beschreibt er dessen Schreibprozess: Täglich begann Lorber morgens vor dem Frühstück, oft unberührt von der Mahlzeit, an einem kleinen Tischchen zu schreiben. Dabei war er in sich gekehrt und schrieb in einem mäßigen Tempo, ohne Pausen zum Nachdenken oder zur Verbesserung des Geschriebenen. Er empfand das Schreiben als Diktat, als würde ihm jemand etwas vorsagen. Lorber berichtete, dass er während des Empfangs dieser inneren Stimme auch bildliche Vorstellungen hatte. Er konnte das, was er innerlich vernahm, mündlich leichter mitteilen und diktierte Freunden ganze Werke. Dabei saß er ruhig neben dem Schreibenden, ohne seinen Redefluss zu unterbrechen oder Änderungen vorzunehmen. Selbst wenn das Diktieren unterbrochen wurde, konnte er nahtlos fortfahren, oft ohne mehr als die letzten Worte nachzulesen. In einem Brief von 1858 schilderte Lorber seine Erfahrung mit der inneren Stimme, die er als die Stimme Jesu Christi empfand. Er beschrieb, dass er das heiligste Wort des Herrn klar und rein im Herzen vernahm, stärker als jeden materiellen Ton, und dass niemand in seiner Nähe diese Stimme hören konnte.

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Jakob Lorber, Karl Gottfried von Leitner

Język
Rok wydania
1986
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Jakob Lorber
Język
niemiecki
Wydawca
Lorber
Rok wydania
1986
Oprawa
miękka
ISBN10
3874950433
ISBN13
9783874950435
Seria
Tagi
Ocena
4 z 5
Opis
Karl Gottfried Ritter von Leitner (1800-1890), ein bekannter Grazer Dichter, war ein enger Freund von Jakob Lorber und begleitete ihn über fast 25 Jahre. Als Biograph Lorbers beschreibt er dessen Schreibprozess: Täglich begann Lorber morgens vor dem Frühstück, oft unberührt von der Mahlzeit, an einem kleinen Tischchen zu schreiben. Dabei war er in sich gekehrt und schrieb in einem mäßigen Tempo, ohne Pausen zum Nachdenken oder zur Verbesserung des Geschriebenen. Er empfand das Schreiben als Diktat, als würde ihm jemand etwas vorsagen. Lorber berichtete, dass er während des Empfangs dieser inneren Stimme auch bildliche Vorstellungen hatte. Er konnte das, was er innerlich vernahm, mündlich leichter mitteilen und diktierte Freunden ganze Werke. Dabei saß er ruhig neben dem Schreibenden, ohne seinen Redefluss zu unterbrechen oder Änderungen vorzunehmen. Selbst wenn das Diktieren unterbrochen wurde, konnte er nahtlos fortfahren, oft ohne mehr als die letzten Worte nachzulesen. In einem Brief von 1858 schilderte Lorber seine Erfahrung mit der inneren Stimme, die er als die Stimme Jesu Christi empfand. Er beschrieb, dass er das heiligste Wort des Herrn klar und rein im Herzen vernahm, stärker als jeden materiellen Ton, und dass niemand in seiner Nähe diese Stimme hören konnte.