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Zur Dynamik der Übertragung

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Freud hinterließ eine Reihe substantieller Essays, in denen er die Hauptzüge seiner differenzierenden psychoanalytischen Methode sowie Empfehlungen für den therapeutischen Umgang mit Patienten darlegte. Zu den Themen gehören die Einladung zur 'freien Assoziation', die Verpflichtung des Analytikers zur 'gleichschwebenden Aufmerksamkeit' und das 'Couch'-Arrangement, das die Hörbeziehung und die 'Sprache' ins Zentrum des Geschehens rückt. Freud betont, dass aus den in der Intimität der analytischen Situation entstehenden 'Übertragungen' und 'Widerstände' die Frühgeschichte des Analysanden rekonstruiert werden kann, um ihm durch das Bewusstmachen des Unbewussten zu größerer Freiheit zu verhelfen. Heute ist es kaum noch nachvollziehbar, wie radikal Freud das traditionelle autoritäre Arzt-Patient-Verhältnis revolutionierte und dabei ein einzigartiges Forschungsinstrument für das Studium des unbewussten Seelenlebens entwickelte. Die in diesem Band gesammelten Schriften zeigen die Komplexität und Schönheit der psychoanalytischen Methode. Hermann Argelander beschreibt in seiner Einleitung deren Entstehung und Wesen und verdeutlicht, dass Freuds Konzepte und Regeln auch heute noch die Eckpfeiler der modernen psychoanalytischen Behandlungstechnik bilden, trotz ihrer Weiterentwicklung in Bereichen wie der Gegenübertragung und der Behandlung ehemals als nicht analytisch behandelbar geltender Krankheitsbilder.

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Zur Dynamik der Übertragung, Sigmund Freud

Język
Rok wydania
1992
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Zur Dynamik der Übertragung
Język
niemiecki
Rok wydania
1992
Oprawa
miękka
Liczba stron
179
ISBN10
3596104459
ISBN13
9783596104451
Seria
Tagi
Ocena
4,5 z 5
Opis
Freud hinterließ eine Reihe substantieller Essays, in denen er die Hauptzüge seiner differenzierenden psychoanalytischen Methode sowie Empfehlungen für den therapeutischen Umgang mit Patienten darlegte. Zu den Themen gehören die Einladung zur 'freien Assoziation', die Verpflichtung des Analytikers zur 'gleichschwebenden Aufmerksamkeit' und das 'Couch'-Arrangement, das die Hörbeziehung und die 'Sprache' ins Zentrum des Geschehens rückt. Freud betont, dass aus den in der Intimität der analytischen Situation entstehenden 'Übertragungen' und 'Widerstände' die Frühgeschichte des Analysanden rekonstruiert werden kann, um ihm durch das Bewusstmachen des Unbewussten zu größerer Freiheit zu verhelfen. Heute ist es kaum noch nachvollziehbar, wie radikal Freud das traditionelle autoritäre Arzt-Patient-Verhältnis revolutionierte und dabei ein einzigartiges Forschungsinstrument für das Studium des unbewussten Seelenlebens entwickelte. Die in diesem Band gesammelten Schriften zeigen die Komplexität und Schönheit der psychoanalytischen Methode. Hermann Argelander beschreibt in seiner Einleitung deren Entstehung und Wesen und verdeutlicht, dass Freuds Konzepte und Regeln auch heute noch die Eckpfeiler der modernen psychoanalytischen Behandlungstechnik bilden, trotz ihrer Weiterentwicklung in Bereichen wie der Gegenübertragung und der Behandlung ehemals als nicht analytisch behandelbar geltender Krankheitsbilder.