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Sinn, Unsinn, Sein

Philosophische Studien über Psychoanalyse, Dekonstruktion und Genealogie

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Psychoanalyse als Philosophie und vice versa – unter den Auspizien poststrukturalistischen Denkens eine paranoische Verschlingung ohne Ende? Tatsächlich führen diese paralacanschen Studien auf dem Wege einer philosophischen Transformation der Psychoanalyse hinein in ein hoffnungslos immanenzverstricktes Denkdickicht, nicht indessen, um darin heroisch-diskurspolizeilich wiederum Ordnung zu schaffen, vielmehr um dem rationalitätskonstitutiven Ordnungsbegehren selber dessen unauflösliche Verdrängungsknoten in blutiger Mimikry vorzuhalten. Muss sich dabei die Schlinge schon um die einem rückschlägigen double-bind erliegende hermeneutische Psychoanalyse zuziehen, so gewinnt doch auch deren grammatologische Fortschreibung keine Luft zum Atmen, die sich nicht restlos aufbrauchte in der pathognostischen Einsicht in die notorisch gewaltverstellte Schuld- und Opfergenealogie dieses nichts als ontologischen Unbewussten selber.

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Sinn, Unsinn, Sein, Siegfried Gerlich

Język
Rok wydania
1992
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Sinn, Unsinn, Sein
Podtytuł
Philosophische Studien über Psychoanalyse, Dekonstruktion und Genealogie
Język
niemiecki
Rok wydania
1992
Oprawa
miękka
ISBN10
3851650190
ISBN13
9783851650198
Seria
Tagi
Opis
Psychoanalyse als Philosophie und vice versa – unter den Auspizien poststrukturalistischen Denkens eine paranoische Verschlingung ohne Ende? Tatsächlich führen diese paralacanschen Studien auf dem Wege einer philosophischen Transformation der Psychoanalyse hinein in ein hoffnungslos immanenzverstricktes Denkdickicht, nicht indessen, um darin heroisch-diskurspolizeilich wiederum Ordnung zu schaffen, vielmehr um dem rationalitätskonstitutiven Ordnungsbegehren selber dessen unauflösliche Verdrängungsknoten in blutiger Mimikry vorzuhalten. Muss sich dabei die Schlinge schon um die einem rückschlägigen double-bind erliegende hermeneutische Psychoanalyse zuziehen, so gewinnt doch auch deren grammatologische Fortschreibung keine Luft zum Atmen, die sich nicht restlos aufbrauchte in der pathognostischen Einsicht in die notorisch gewaltverstellte Schuld- und Opfergenealogie dieses nichts als ontologischen Unbewussten selber.