Bookbot

Hitlers zweimal getötete Opfer

Parametry

Więcej o książce

Der „verordnete Antifaschismus“ der DDR ist in aller Munde, und es wird aktiv daran gearbeitet, ihm ein Ende zu setzen. Die gegenwärtige Verordnung besagt, dass der Opfer Hitlers nicht mehr gedacht werden soll. KZ-Gedenkstätten werden unzugänglich gemacht, Mahnmale abgerissen und die Namen von Widerstandskämpfern aus Büchern und dem Straßenbild entfernt. Die wenigen lebenden Antifaschisten werden gedemütigt, vor Gericht gezerrt, ihre Renten gestrichen und ihre Taten verleugnet. Dieser Band dokumentiert anhand zahlreicher Beispiele, wie sich Hitlers Nachfolgestaat an der DDR für deren Antifaschismus rächt. Gilles Perrault beschreibt in seinem Geleitwort, dass die vorläufigen Sieger in ihrem haßerfüllten Eifer die Grenzen des Erträglichen überschreiten. Indem sie Straßen und Schulen umbenennen, die nach gefallenen Widerstandskämpfern benannt sind, vollziehen sie nicht nur eine interne Abrechnung, sondern verletzen das kollektive Gedächtnis, das über die deutschen Grenzen hinaus reicht. Diejenigen, die sich gegen die hitlerische Barbarei gestellt haben, bleiben für immer Teil unserer Geschichte. Dr. Monika Zorn, die seit Mitte der 80er Jahre in Brandenburg lebte und arbeitete, war eine scharfsichtige Zeitzeugin der Umgestaltungen durch die Sieger der Geschichte und gehört mittlerweile dem akademischen Mittelbau einer norddeutschen Universität an. Ihr Pseudonym bleibt aus Gründen der Sicherheit ungenannt.

Zakup książki

Hitlers zweimal getötete Opfer, Monika Zorn

Język
Rok wydania
1994
Oprawa
(miękka)
Jak tylko się pojawi, wyślemy Ci wiadomość e-mail.

Metody płatności

Nikt jeszcze nie ocenił.Oceń

Tytuł
Hitlers zweimal getötete Opfer
Język
niemiecki
Rok wydania
1994
Oprawa
miękka
ISBN10
3894844019
ISBN13
9783894844011
Seria
Opis
Der „verordnete Antifaschismus“ der DDR ist in aller Munde, und es wird aktiv daran gearbeitet, ihm ein Ende zu setzen. Die gegenwärtige Verordnung besagt, dass der Opfer Hitlers nicht mehr gedacht werden soll. KZ-Gedenkstätten werden unzugänglich gemacht, Mahnmale abgerissen und die Namen von Widerstandskämpfern aus Büchern und dem Straßenbild entfernt. Die wenigen lebenden Antifaschisten werden gedemütigt, vor Gericht gezerrt, ihre Renten gestrichen und ihre Taten verleugnet. Dieser Band dokumentiert anhand zahlreicher Beispiele, wie sich Hitlers Nachfolgestaat an der DDR für deren Antifaschismus rächt. Gilles Perrault beschreibt in seinem Geleitwort, dass die vorläufigen Sieger in ihrem haßerfüllten Eifer die Grenzen des Erträglichen überschreiten. Indem sie Straßen und Schulen umbenennen, die nach gefallenen Widerstandskämpfern benannt sind, vollziehen sie nicht nur eine interne Abrechnung, sondern verletzen das kollektive Gedächtnis, das über die deutschen Grenzen hinaus reicht. Diejenigen, die sich gegen die hitlerische Barbarei gestellt haben, bleiben für immer Teil unserer Geschichte. Dr. Monika Zorn, die seit Mitte der 80er Jahre in Brandenburg lebte und arbeitete, war eine scharfsichtige Zeitzeugin der Umgestaltungen durch die Sieger der Geschichte und gehört mittlerweile dem akademischen Mittelbau einer norddeutschen Universität an. Ihr Pseudonym bleibt aus Gründen der Sicherheit ungenannt.