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Vor der Deportation

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Die deutsche Jüdin Hertha Feiner schickte ihre beiden 'halbjüdischen' Töchter 1938 vor der zunehmenden Verfolgung durch die Nationalsozialisten in ein Internat am Genfer See. Inge war zu diesem Zeitpunkt vierzehn Jahre alt, Marion elf. 124 Briefe, die Hertha Feiner von 1939 bis 1942 aus Berlin an ihre Töchter schrieb, sind erhalten geblieben und wurden durch die Arbeit des Historikers Karl Heinz Jahnke zugänglich gemacht. Die 57 ausgewählten Briefe sind ein bewegendes und historisch wertvolles Dokument. Sie bezeugen die mütterliche Liebe und Sorge, mit der diese gebildete Frau die Entwicklung ihrer Töchter aus der Ferne begleitete, und dokumentieren zugleich den Alltag einer Jüdin im nationalsozialistischen Berlin. Die Briefe schildern die fortschreitende Behinderung jüdischer Bildungseinrichtungen, erzwungene Auswanderungen, Einschränkungen der Bewegungsfreiheit und Kommunikationsmöglichkeiten, sowie die Vertreibung aus bestimmten Wohnvierteln. Der Leidensweg führte bis zur systematischen Deportation und Ausrottung aller Juden. Hertha Feiner wurde als eine der letzten abgeholt und nahm sich im März 1943 auf dem Transport nach Auschwitz das Leben, nachdem sie gezwungen worden war, bei den Vorbereitungen der Deportation mitzuwirken. Ihre Hoffnung, die Töchter könnten nach Berlin zurückkehren und sie vor der Deportation bewahren, erfüllte sich nicht.

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Vor der Deportation, Hertha Feiner

Język
Rok wydania
1993
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Vor der Deportation
Język
niemiecki
Rok wydania
1993
Oprawa
miękka
Liczba stron
126
ISBN10
3596119170
ISBN13
9783596119172
Seria
Opis
Die deutsche Jüdin Hertha Feiner schickte ihre beiden 'halbjüdischen' Töchter 1938 vor der zunehmenden Verfolgung durch die Nationalsozialisten in ein Internat am Genfer See. Inge war zu diesem Zeitpunkt vierzehn Jahre alt, Marion elf. 124 Briefe, die Hertha Feiner von 1939 bis 1942 aus Berlin an ihre Töchter schrieb, sind erhalten geblieben und wurden durch die Arbeit des Historikers Karl Heinz Jahnke zugänglich gemacht. Die 57 ausgewählten Briefe sind ein bewegendes und historisch wertvolles Dokument. Sie bezeugen die mütterliche Liebe und Sorge, mit der diese gebildete Frau die Entwicklung ihrer Töchter aus der Ferne begleitete, und dokumentieren zugleich den Alltag einer Jüdin im nationalsozialistischen Berlin. Die Briefe schildern die fortschreitende Behinderung jüdischer Bildungseinrichtungen, erzwungene Auswanderungen, Einschränkungen der Bewegungsfreiheit und Kommunikationsmöglichkeiten, sowie die Vertreibung aus bestimmten Wohnvierteln. Der Leidensweg führte bis zur systematischen Deportation und Ausrottung aller Juden. Hertha Feiner wurde als eine der letzten abgeholt und nahm sich im März 1943 auf dem Transport nach Auschwitz das Leben, nachdem sie gezwungen worden war, bei den Vorbereitungen der Deportation mitzuwirken. Ihre Hoffnung, die Töchter könnten nach Berlin zurückkehren und sie vor der Deportation bewahren, erfüllte sich nicht.