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Tischgespräche

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  • 299 stron
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Die Untersuchung beleuchtet die gemeinschaftsbildende Rolle alltäglicher Kommunikationszusammenhänge anhand familiärer Tischgespräche. Die Autorin analysiert intensiv das Gesprächsverhalten in gegenwärtigen Gesellschaften und erforscht sprachliche Formen und Mechanismen, die das soziale Milieu der Familie prägen. Dabei wird der Spielraum betrachtet, den diese Mechanismen für die Entwicklung individueller Stile innerhalb der Gruppe und ihrer Mitglieder bieten. Diese methodische Betrachtung des Individuellen und Allgemeinen ermöglicht einen neuen Einblick in die soziale Orientierung, die im Gespräch ausgebildet, weitergegeben und umgewandelt wird. Ob es um berufliche Ereignisse, Familiengeschichten oder Beiträge aus Film und Fernsehen geht, die Gesprächsgemeinschaft greift auf generalisierte Verfahren zurück, um ein für alle relevanten, wenn auch oft kontroversen, Konsens zu erzielen. Diese kommunikativen Prozeduren stehen im Mittelpunkt der Analyse. Es zeigt sich, dass soziale Identität und Orientierung in einem interaktiven Prozess entstehen, der im Kontext des alltäglichen Vollzugs verstanden werden muss. Die Autorin, Angela Keppler, hat in verschiedenen Disziplinen studiert und mehrere bedeutende Werke zur Kommunikations- und Mediensoziologie veröffentlicht.

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Tischgespräche, Angela Keppler

Język
Rok wydania
1994
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Tischgespräche
Język
niemiecki
Wydawca
Suhrkamp
Rok wydania
1994
Oprawa
miękka
Liczba stron
299
ISBN10
351828732X
ISBN13
9783518287323
Seria
Tagi
Opis
Die Untersuchung beleuchtet die gemeinschaftsbildende Rolle alltäglicher Kommunikationszusammenhänge anhand familiärer Tischgespräche. Die Autorin analysiert intensiv das Gesprächsverhalten in gegenwärtigen Gesellschaften und erforscht sprachliche Formen und Mechanismen, die das soziale Milieu der Familie prägen. Dabei wird der Spielraum betrachtet, den diese Mechanismen für die Entwicklung individueller Stile innerhalb der Gruppe und ihrer Mitglieder bieten. Diese methodische Betrachtung des Individuellen und Allgemeinen ermöglicht einen neuen Einblick in die soziale Orientierung, die im Gespräch ausgebildet, weitergegeben und umgewandelt wird. Ob es um berufliche Ereignisse, Familiengeschichten oder Beiträge aus Film und Fernsehen geht, die Gesprächsgemeinschaft greift auf generalisierte Verfahren zurück, um ein für alle relevanten, wenn auch oft kontroversen, Konsens zu erzielen. Diese kommunikativen Prozeduren stehen im Mittelpunkt der Analyse. Es zeigt sich, dass soziale Identität und Orientierung in einem interaktiven Prozess entstehen, der im Kontext des alltäglichen Vollzugs verstanden werden muss. Die Autorin, Angela Keppler, hat in verschiedenen Disziplinen studiert und mehrere bedeutende Werke zur Kommunikations- und Mediensoziologie veröffentlicht.