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Irrtum und Lüge

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  • 112 stron
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Bewußte und unbewußte Falschaussagen stellen für Polizeibeamte, Richter und Anwälte Hindernisse in der Wahrheitsfindung dar. Das Buch hilft, Zeugenaussagen korrekt einzuschätzen und Lügen zu entlarven, indem es verschiedene Faktoren erläutert, die die Beurteilung beeinflussen. Es behandelt Themen wie die innere Einstellung des Befragers, die Art der Fragestellung und die Körpersprache des Befragten. Ungewöhnliche Ansätze, wie die spieltheoretische Betrachtung von Vernehmungen, werden ebenfalls beleuchtet. Zudem werden Phänomene wie Schätzfehler, unterschiedliche Identifizierungsfähigkeiten und falsche Erinnerungen an frühkindliche Erlebnisse untersucht, die entscheidend für die Ergebnisse von Ermittlungen und Prozessen sein können. Der Autor analysiert die Qualität von Zeugenaussagen und hilft, zwischen guten und schlechten Zeugen anhand von Persönlichkeitsstrukturen und Aussagestrategien zu unterscheiden. Klischeevorstellungen werden kritisch hinterfragt, da sie oft zu voreiligen Bewertungen führen. Ein Zeuge, der wenig berichtet und unsicher wirkt, kann dennoch wertvolle, zutreffende Sachaussagen machen. Entscheidend für die Aufdeckung von Falschaussagen ist die innere Einstellung des Vernehmenden, das „optimistisch-selbstkritische Selbstvertrauen“, welches überzeugend dargestellt wird.

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Irrtum und Lüge, Uwe Füllgrabe

Język
Rok wydania
1995
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Irrtum und Lüge
Język
niemiecki
Wydawca
Boorberg
Rok wydania
1995
Oprawa
miękka
Liczba stron
112
ISBN10
3415019683
ISBN13
9783415019683
Seria
Opis
Bewußte und unbewußte Falschaussagen stellen für Polizeibeamte, Richter und Anwälte Hindernisse in der Wahrheitsfindung dar. Das Buch hilft, Zeugenaussagen korrekt einzuschätzen und Lügen zu entlarven, indem es verschiedene Faktoren erläutert, die die Beurteilung beeinflussen. Es behandelt Themen wie die innere Einstellung des Befragers, die Art der Fragestellung und die Körpersprache des Befragten. Ungewöhnliche Ansätze, wie die spieltheoretische Betrachtung von Vernehmungen, werden ebenfalls beleuchtet. Zudem werden Phänomene wie Schätzfehler, unterschiedliche Identifizierungsfähigkeiten und falsche Erinnerungen an frühkindliche Erlebnisse untersucht, die entscheidend für die Ergebnisse von Ermittlungen und Prozessen sein können. Der Autor analysiert die Qualität von Zeugenaussagen und hilft, zwischen guten und schlechten Zeugen anhand von Persönlichkeitsstrukturen und Aussagestrategien zu unterscheiden. Klischeevorstellungen werden kritisch hinterfragt, da sie oft zu voreiligen Bewertungen führen. Ein Zeuge, der wenig berichtet und unsicher wirkt, kann dennoch wertvolle, zutreffende Sachaussagen machen. Entscheidend für die Aufdeckung von Falschaussagen ist die innere Einstellung des Vernehmenden, das „optimistisch-selbstkritische Selbstvertrauen“, welches überzeugend dargestellt wird.