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Zensur und Pressefreiheit

Kommunikationskontrolle in Zürich an der Wende zum 19. Jahrhundert

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  • 452 strony
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Die Untersuchung zur Geschichte der öffentlichen Kommunikation im Kanton Zürich zwischen 1750 und 1850 zeichnet quellennah die oft hindernisreiche Entwicklung nach von der Zensurpraxis des Ancien Régime über die erstmalige Pressefreiheitsgewährung in der Helvetik und die nachfolgende Reaktivierung der Vorzensur bis hin zur definitiven Verankerung der Pressefreiheit in der Zürcher Kantonsverfassung von 1831 und der Bundesverfassung von 1848. Schwergewichtig befasst sich die Studie mit den praktischen Auswirkungen der jeweiligen Kommunikationsverfassungen. So werden die Konjunkturzyklen des expandierenden Pressewesens, die Praxis der Pressestrafjustiz sowie die vielfältigen Zensurtechniken und Zensurumgehungsstrategien untersucht. Es werden die spektakulärsten Zensuraffären neu aufgerollt und deren Bedeutung für den Strukturwandel von Gesellschaft und Staat beleuchtet. Behandelt wird ferner die Zensurpraxis im Bereich des Theaters, der Sektenprävention sowie der Gesundheits- und Wirtschaftspolizei. Im Sinne eines ebenso weiten wie differenzierten Zensurbegriffes werden schliesslich die funktionalen Äquivalente der Zensur thematisiert, so insbesondere die Pathologisierungskampagnen der alten Eliten gegen die «Aufklärungs- und Lesesucht» der Untertanen.

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Zensur und Pressefreiheit, Christoph Guggenbühl

Język
Rok wydania
1996
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Tytuł
Zensur und Pressefreiheit
Podtytuł
Kommunikationskontrolle in Zürich an der Wende zum 19. Jahrhundert
Język
niemiecki
Wydawca
Chronos
Rok wydania
1996
Liczba stron
452
ISBN10
3905311771
ISBN13
9783905311778
Seria
Opis
Die Untersuchung zur Geschichte der öffentlichen Kommunikation im Kanton Zürich zwischen 1750 und 1850 zeichnet quellennah die oft hindernisreiche Entwicklung nach von der Zensurpraxis des Ancien Régime über die erstmalige Pressefreiheitsgewährung in der Helvetik und die nachfolgende Reaktivierung der Vorzensur bis hin zur definitiven Verankerung der Pressefreiheit in der Zürcher Kantonsverfassung von 1831 und der Bundesverfassung von 1848. Schwergewichtig befasst sich die Studie mit den praktischen Auswirkungen der jeweiligen Kommunikationsverfassungen. So werden die Konjunkturzyklen des expandierenden Pressewesens, die Praxis der Pressestrafjustiz sowie die vielfältigen Zensurtechniken und Zensurumgehungsstrategien untersucht. Es werden die spektakulärsten Zensuraffären neu aufgerollt und deren Bedeutung für den Strukturwandel von Gesellschaft und Staat beleuchtet. Behandelt wird ferner die Zensurpraxis im Bereich des Theaters, der Sektenprävention sowie der Gesundheits- und Wirtschaftspolizei. Im Sinne eines ebenso weiten wie differenzierten Zensurbegriffes werden schliesslich die funktionalen Äquivalente der Zensur thematisiert, so insbesondere die Pathologisierungskampagnen der alten Eliten gegen die «Aufklärungs- und Lesesucht» der Untertanen.