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Demenz

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  • 372 strony
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Dieser Band präsentiert einen interdisziplinären Ansatz zur Analyse der Demenz im Alter. Durch die Metaanalyse von etwa vierzig epidemiologischen Feldstudien zeigt der Autor, dass entgegen weit verbreiteter Annahmen keine belegte Zunahme des Demenzrisikos vorliegt. In einem Überblick über die fast 100-jährige Ursachenforschung wird dargelegt, dass psychosoziale Faktoren für die Hauptformen, Alzheimer und cerebrovaskuläre Demenz, bisher unzureichend berücksichtigt wurden. Dennoch bestätigen frühere Forschungen einen inversen Zusammenhang zwischen Bildung, Berufstätigkeit, sozialer Schicht und Gesundheitsverhalten. Ein eigenständiges Kapitel untersucht die Auswirkungen dementieller Erkrankungen auf Betroffene und deren soziale Netzwerke, wobei verschiedene Anpassungsmuster an die zunehmende Hilfsbedürftigkeit analysiert werden. Ein zentrales Ergebnis ist, dass nicht der Schweregrad der Hilfsbedürftigkeit, sondern der Umfang der sozialen Unterstützung entscheidend für den Verbleib der Erkrankten in der eigenen Häuslichkeit ist. Der Inhalt umfasst die Einführung in die Relevanz des Themas, die Darstellung des Forschungsvorhabens, die Epidemiologie der Demenz, Ursachenforschung, Forschungsdesign und die Konsequenzen auf individueller und sozialer Ebene, sowie einen Ausblick auf zukünftigen Forschungs- und Versorgungsbedarf.

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Demenz, Werner Burkhard

Język
Rok wydania
1997
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Demenz
Język
niemiecki
Rok wydania
1997
Oprawa
miękka
Liczba stron
372
ISBN10
3779911728
ISBN13
9783779911722
Seria
Opis
Dieser Band präsentiert einen interdisziplinären Ansatz zur Analyse der Demenz im Alter. Durch die Metaanalyse von etwa vierzig epidemiologischen Feldstudien zeigt der Autor, dass entgegen weit verbreiteter Annahmen keine belegte Zunahme des Demenzrisikos vorliegt. In einem Überblick über die fast 100-jährige Ursachenforschung wird dargelegt, dass psychosoziale Faktoren für die Hauptformen, Alzheimer und cerebrovaskuläre Demenz, bisher unzureichend berücksichtigt wurden. Dennoch bestätigen frühere Forschungen einen inversen Zusammenhang zwischen Bildung, Berufstätigkeit, sozialer Schicht und Gesundheitsverhalten. Ein eigenständiges Kapitel untersucht die Auswirkungen dementieller Erkrankungen auf Betroffene und deren soziale Netzwerke, wobei verschiedene Anpassungsmuster an die zunehmende Hilfsbedürftigkeit analysiert werden. Ein zentrales Ergebnis ist, dass nicht der Schweregrad der Hilfsbedürftigkeit, sondern der Umfang der sozialen Unterstützung entscheidend für den Verbleib der Erkrankten in der eigenen Häuslichkeit ist. Der Inhalt umfasst die Einführung in die Relevanz des Themas, die Darstellung des Forschungsvorhabens, die Epidemiologie der Demenz, Ursachenforschung, Forschungsdesign und die Konsequenzen auf individueller und sozialer Ebene, sowie einen Ausblick auf zukünftigen Forschungs- und Versorgungsbedarf.