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Männlichkeiten

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Der vorliegende Band untersucht aus der Perspektive feministischer Jungen- und Männerforschung die Konstruktion und Aneignung von Männlichkeiten im Verhältnis zu Frauen sowie aus der Sicht von Frauen auf Männer. Ausgangspunkt ist die These, dass ein Denken, das sich von prinzipiellen Dichotomien zwischen und innerhalb der Geschlechter löst, neue Fragen zum Geschlechterverhältnis aufwerfen kann. Dies erfolgt durch eine kritische Interpretation und Reformulierung verschiedener Ansätze der Geschlechterforschung. Die empirische Grundlage bilden Interviews mit Männern, die spezifische Beziehungskonstellationen zu Frauen thematisieren, welche die Lebenslagen von Jungen und Männern prägen. Der Fokus liegt auf den Widersprüchen in der Beziehung zum Vater sowie dem Verhältnis zur Mutter und zu Mädchen und Frauen. Es wird untersucht, ob und wie Jungen und Männer konstruktiv mit diesen Dilemmata umgehen können und welche Handlungsstrategien „traditionelle“ Männlichkeit verstärken. Dabei zeigt sich, dass unterschiedliche, hierarchische Männlichkeiten im Bezug zu Frauen nicht nur gesellschaftlich, sondern auch subjektiv gleichzeitig praktiziert werden. Der Inhalt umfasst problematische Aspekte des feministischen Blicks, Denkvoraussetzungen, bedeutende Beziehungskonstellationen sowie Widersprüche und Dilemmata als Normalität und deren Bedeutung für die Forschung.

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Männlichkeiten, Constance Engelfried

Język
Rok wydania
1997
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Männlichkeiten
Język
niemiecki
Rok wydania
1997
Oprawa
miękka
Liczba stron
224
ISBN10
3779913631
ISBN13
9783779913634
Seria
Opis
Der vorliegende Band untersucht aus der Perspektive feministischer Jungen- und Männerforschung die Konstruktion und Aneignung von Männlichkeiten im Verhältnis zu Frauen sowie aus der Sicht von Frauen auf Männer. Ausgangspunkt ist die These, dass ein Denken, das sich von prinzipiellen Dichotomien zwischen und innerhalb der Geschlechter löst, neue Fragen zum Geschlechterverhältnis aufwerfen kann. Dies erfolgt durch eine kritische Interpretation und Reformulierung verschiedener Ansätze der Geschlechterforschung. Die empirische Grundlage bilden Interviews mit Männern, die spezifische Beziehungskonstellationen zu Frauen thematisieren, welche die Lebenslagen von Jungen und Männern prägen. Der Fokus liegt auf den Widersprüchen in der Beziehung zum Vater sowie dem Verhältnis zur Mutter und zu Mädchen und Frauen. Es wird untersucht, ob und wie Jungen und Männer konstruktiv mit diesen Dilemmata umgehen können und welche Handlungsstrategien „traditionelle“ Männlichkeit verstärken. Dabei zeigt sich, dass unterschiedliche, hierarchische Männlichkeiten im Bezug zu Frauen nicht nur gesellschaftlich, sondern auch subjektiv gleichzeitig praktiziert werden. Der Inhalt umfasst problematische Aspekte des feministischen Blicks, Denkvoraussetzungen, bedeutende Beziehungskonstellationen sowie Widersprüche und Dilemmata als Normalität und deren Bedeutung für die Forschung.