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Ferne Nähe

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Im Sommer 1939 - kurz vor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges - verabschiedet sich Mile Braach auf dem Frankfurter Hauptbahnhof von ihrer Tochter Bergit, die angeblich eine Ferienreise nach England antritt. Um wenigstens in Gedanken bei ihrer Tochter zu sein, schreibt Mile Braach Briefe, die sie allerdings nicht abschicken kann. Eine Auswahl dieser Briefe, verbunden mit den Erinnerungen ihrer Tochter Bergit Forchhammer an die Kriegszeit in England, spiegeln deren ganz persönliche Erfahrungen dieser Zeit wider: das Leben der Mutter, die unter ständiger Bedrohung durch den nationalsozialistischen Terror lebt und nur den Briefen an die Tochter neben Alltäglichem auch verschlüsselt ihre geheimsten Gedanken anvertraut; das Leben der Tochter, die in England das Glück hat, als 'friendly enemy alien' (freundlicher Feind) eingestuft zu werden und damit einer möglichen Internierung entgeht, aber jeden Wechsel ihres Aufenthaltsortes der Polizei mitteilen muß. Ohne jede direkte Postverbindung erfahren Mutter und Tochter nur durch sporadische Nachrichten etwas voneinander, bis sie sich im Sommer 1945 endlich in Frankfurt wiedersehen.

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Ferne Nähe, Mile Braach

Język
Rok wydania
1997
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Ferne Nähe
Język
niemiecki
Rok wydania
1997
Oprawa
miękka
Liczba stron
378
ISBN10
3596137411
ISBN13
9783596137411
Seria
Ocena
4 z 5
Opis
Im Sommer 1939 - kurz vor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges - verabschiedet sich Mile Braach auf dem Frankfurter Hauptbahnhof von ihrer Tochter Bergit, die angeblich eine Ferienreise nach England antritt. Um wenigstens in Gedanken bei ihrer Tochter zu sein, schreibt Mile Braach Briefe, die sie allerdings nicht abschicken kann. Eine Auswahl dieser Briefe, verbunden mit den Erinnerungen ihrer Tochter Bergit Forchhammer an die Kriegszeit in England, spiegeln deren ganz persönliche Erfahrungen dieser Zeit wider: das Leben der Mutter, die unter ständiger Bedrohung durch den nationalsozialistischen Terror lebt und nur den Briefen an die Tochter neben Alltäglichem auch verschlüsselt ihre geheimsten Gedanken anvertraut; das Leben der Tochter, die in England das Glück hat, als 'friendly enemy alien' (freundlicher Feind) eingestuft zu werden und damit einer möglichen Internierung entgeht, aber jeden Wechsel ihres Aufenthaltsortes der Polizei mitteilen muß. Ohne jede direkte Postverbindung erfahren Mutter und Tochter nur durch sporadische Nachrichten etwas voneinander, bis sie sich im Sommer 1945 endlich in Frankfurt wiedersehen.