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Tagebuch des Feldzuges in Rußland im Jahre 1812

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Im Jahr 1812 beteiligte sich Mecklenburg-Schwerin mit einem Infanteriekontingent am Feldzug Napoleons I. gegen Russland. Unter den Soldaten war Sekondeleutnant Otto Gotthart Ernst von Raven, dessen Tagebuch aus dieser Zeit 1939 im Landeshauptarchiv Schwerin archiviert wurde und nun erstmals veröffentlicht wird. Die Mecklenburger kämpften in einer Armee von 650.000 Mann und überquerten am 24. Juni 1812 den Njemen, bevor sie am 28. Wilna einnahmen. Trotz erheblicher Verluste von rund 150.000 Mann bis Ende August wurde der Feldzug fortgesetzt. Nach der verlustreichen Schlacht bei Borodino zog der russische Oberkommandierende Kutusow seine Truppen zurück, und Napoleon marschierte am 14. September in Moskau ein. Am selben Tag brach ein Feuer in der Stadt aus, was die Pläne für das Winterquartier zunichte machte. Ab dem 19. Oktober begannen die französischen Truppen den Rückzug. Die Mecklenburger blieben bis zum 21. September in Wilna und zogen dann über Minsk, die Beresina, den Dnjepr und Smolensk nach Dorogobush. Am 4. November passierte Napoleon den Ort, von dem die Mecklenburger am 7. November abrückten. Raven beschreibt die Schwierigkeiten und Leiden des Kriegszugs, insbesondere den Übergang über die Beresina. Von den 1873 ausgerückten Mann kehrten nur 126 'ehrenhaft' zurück, während das Schicksal von rund 180 weiteren ungewiss bleibt.

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Tagebuch des Feldzuges in Rußland im Jahre 1812, Otto Gotthard Ernst von Raven

Język
Rok wydania
1998
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Tagebuch des Feldzuges in Rußland im Jahre 1812
Język
niemiecki
Wydawca
Ed. Temmen
Rok wydania
1998
Oprawa
twarda
ISBN10
3861087162
ISBN13
9783861087168
Seria
Opis
Im Jahr 1812 beteiligte sich Mecklenburg-Schwerin mit einem Infanteriekontingent am Feldzug Napoleons I. gegen Russland. Unter den Soldaten war Sekondeleutnant Otto Gotthart Ernst von Raven, dessen Tagebuch aus dieser Zeit 1939 im Landeshauptarchiv Schwerin archiviert wurde und nun erstmals veröffentlicht wird. Die Mecklenburger kämpften in einer Armee von 650.000 Mann und überquerten am 24. Juni 1812 den Njemen, bevor sie am 28. Wilna einnahmen. Trotz erheblicher Verluste von rund 150.000 Mann bis Ende August wurde der Feldzug fortgesetzt. Nach der verlustreichen Schlacht bei Borodino zog der russische Oberkommandierende Kutusow seine Truppen zurück, und Napoleon marschierte am 14. September in Moskau ein. Am selben Tag brach ein Feuer in der Stadt aus, was die Pläne für das Winterquartier zunichte machte. Ab dem 19. Oktober begannen die französischen Truppen den Rückzug. Die Mecklenburger blieben bis zum 21. September in Wilna und zogen dann über Minsk, die Beresina, den Dnjepr und Smolensk nach Dorogobush. Am 4. November passierte Napoleon den Ort, von dem die Mecklenburger am 7. November abrückten. Raven beschreibt die Schwierigkeiten und Leiden des Kriegszugs, insbesondere den Übergang über die Beresina. Von den 1873 ausgerückten Mann kehrten nur 126 'ehrenhaft' zurück, während das Schicksal von rund 180 weiteren ungewiss bleibt.